Die ersten Besucher: (v. l.) Landrat Harald Kühn, Bürgermeister Adolf Hornsteiner, Helga Fendl-Zeyer, Gemeinderat Hans Neuner, Stephan Gampe, Rudolf Plochmann (Forstbetrieb Bad Tölz), Gemeinderat Ludwig Knilling, Sabrina Blandau (Tourist-Information), ein Urlaubsgast, Thomas Pokorny (Revierleiter), die Gemeinderäte Rudolf Rauch und Klaus Zwerger, Zweiter Bürgermeister Georg Gschwendtner, Harald Hack (Revierleiter), Gemeinderat Dieter Schermak, Sepp Brandner (Forstbetrieb Bad Tölz) sowie die Gemeinderäte Hasso von Zychlinski und Hans Klotz. Foto: kunz

Pirschpfad, Vogelkanzel und Schwartenhütte

Mittenwald - Abenteuer und Information - auf zwölf Stationen verteilt, wird der neue Waldlehrpfad am Lautersee zum echten Naturerlebnis. Am Montag stand die Eröffnung auf dem Programm.

Irgendwo müssen sie sein - zwölf Waldtiere, die sich im Gehölz versteckt halten. Da braucht es schon ein wenig Geduld, um sie am sogenannten Pirschpfad aufzuspüren. Richtig sportlich wird’s an der Sprunggrube, wo getestet werden kann, wer den größeren Satz macht: Mensch oder Tier. Nur ein paar Meter weiter ist die Akkustik Trumpf.

Gespannt lauschen im Hörstudio die Passanten den geheimnisvollen Geräuschen des Waldes. Und dann gibt es noch jene signifikante Eule, von Sepp Brandner mühevoll mit der Motorsäge gefertigt. Die Holzskulptur weist auf die Vogelkanzel hin. Von dem Mittenwalder stammen auch die Schwartenhütte an der Klangstation und der aus Fichtenblöcken modellierte Rundbogen am Eingang zum Laintal.

Brandner und seine Kollegen vom Bayerischen Forst haben sich also allerhand einfallen lassen, damit der Walderlebnispfad Lautersee auch hält, was er verspricht. Am Montag wurde das 70 000-Euro-Projekt bei nasskaltem Wetter eröffnet.

Nach den Luttensee- und Wildensee-Liften und dem 2006 fertiggestellten Barfuß-Wanderweg ist das ohnehin malerische Kranzberggebiet nochmals um eine Attraktion reicher. Für Planung und Konzept zeichnet Helga Fendl-Zeyer von der Bayerischen Forstverwaltung aus Ebersberg verantwortlich. Sie führte gestern die geladenen Gäste durch sechs der alles in allem zwölf Stationen. Insgesamt erhalten die Besucher mittels weiterer sieben Info-Tafeln einen detaillierten Einblick in die kleinen und großen Geheimnisse des Waldes. Besucher sollten sich ruhig drei Stunden Zeit nehmen, um alles zu erkunden.

An den Kosten hat sich der Freistaat Bayern aus dem Topf „Mittel für besondere Gemeinwohlleistungen“ mit 90 Prozent beteiligt. Den Rest hat der Bayerische Staatsforst übernommen. Die Marktgemeinde Mittenwald kümmert sich künftig um den Unterhalt.

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