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Sie planen das Festival im kommenden Jahr: (v.l.) Jürgen Wiesneth, Dr. Carsten Gerhard, Bürgermeister Adolf Hornsteiner (Mittenwald), Bürgermeister Thomas Schwarzenberger (Krün) mit vielen Musikern und Vereinsvertretern. 

Vorbereitungen für 2019 laufen 

Saitenstraßen: Ideensammlung fürs Isartaler Volksmusik-Festival

Vier Tage, 50 Musikanten aus europäischen Partnerregionen, 200 Stunden Musik und Workshops, 250 einheimische Musikanten und (hoffentlich) 20 000 Besucher: Im Sommer 2019 passiert einiges. 

Oberes Isartal – Das von der Alpenwelt Karwendel in Mittenwald, Krün und Wallgau vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 geplante Volksmusik-Festival Saitenstraßen wird groß. Es soll Menschen unter dem Motto „Volksmusik aus dem Oberen Isartal trifft auf Volksmusik aus Bayern und Europa“ zusammenbringen.

Die Pläne für die besonderen Veranstaltungen hat der eigens gegründete Förderverein Saitenstraßen jetzt im Mittenwalder Rathaus vorgestellt. Eingeladen waren Vereine, Gastronomen, Interessenten sowie Musiker- und Gruppen aus dem Isartal. Als Vertreter des Ersten Vorsitzenden Hansjörg Zahler (CSU) aus Wallgau sprang Parteikollege und Bürgermeister Adolf Hornsteiner als Gastgeber ein. „Wir wollten als Hochburg der Volksmusik im Isartal etwas Neues machen und glauben, mit dieser Talschaft übergreifenden Musikveranstaltung ein Alleinstellungsmerkmal zu besitzen“, erklärte er das Konzept. „Die Veranstaltung soll kein Unikat sein“, betonte Hornsteiner, „sondern alle zwei Jahre wiederholt werden.“  Den geplanten Ablauf erläuterte der Musikwissenschaftler und künstlerische Leiter des Festivals Dr. Carsten Gerhard vom Kultur-Marketing aus München. „Wir hoffen mit unserem auf Straßen, Plätzchen, öffentlichen Bühnen, in Gastwirtschaften, Kirchen und im Geigenbaumuseum präsentierten Festival bei den Besuchern auf Begeisterung zu stoßen.“ Für den „Weitersagen-Effekt“ sorgte ein Video, welches das Tal mit seinen Musikanten und der 300 Jahre alten Geigenbau-Tradition zeigt. „Wir bitten um weitere Ideen“, appellierte Dr. Gerhard an die anwesenden Musiker, „dann könnte das Festival eine schöne Sache werden.“

Die eingeladenen Musik- und Vereinsvertreter zeigten durch Fragen ihr Interesse. Wolfgang Schwind vom Kulturverein wollte wissen, welche Auswahlkriterien für die Mitwirkenden gelten. „Bei solchen Auftritten solle auch das drinstecken“, meinte der Rathauschef, „was wir als Volksmusik anbieten.“ Musiker Klaus Thumm bat, das Konzept schnell umzusetzen, „damit wir Ideen beisteuern können“. Bernhard Benz aus Krün (Chef Trachtenverein D’Soiernbergler) wollte eine Kopie des Präsentations-Videos haben, „weil wir das in unseren Vereinen vorstellen möchten“. Georg Maller junior (Historischer Spielmannzug) versicherte sich, „dass unsere Marschmusik erwünscht ist“ und Matthias Breith (Musikkapelle Wallgau) wollte den Termin der nächsten Zusammenkunft wissen. „Damit wir bis dahin weiter Ideen sammeln können.“ Die Fäden laufen bei Jürgen Wiesneth von der Alpenwelt Karwendel als Schriftführer von Saitenstraßen zusammen. Er bat alle, die was einbringen möchten, sich bei der Touristeninformation Mittenwald unter Telefon 0 88 23/3 39 03 zu melden. Die Mitgliedschaft im Verein ist übrigens kostenlos.

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