Der Schwan konnte nur noch tot geborgen werden am Isarufer bei Krün.
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Der Schwan konnte am Isarufer bei Krün nur noch tot geborgen werden.

Das Tier war eingeklemmt

Am Isarufer bei Krün: Schwan klemmt sich Schnabel ein - jede Hilfe kommt zu spät

  • Josef Hornsteiner
    vonJosef Hornsteiner
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Ein Notruf ging bei Christine Sprenger ein. Die Vorsitzende des Tierschutzvereins Mittenwald soll nach einem leblosen Schwan am Isarufer sehen. Leider kam jede Hilfe zu spät.

Es sind die unschönen Erlebnisse eines Tierschützers. Wenn ein Tier nicht gerettet, sondern nur noch tot geborgen werden kann. Christine Sprenger, Vorsitzende des Mittenwalder Tierschutzvereins, bekam am Mittwoch-Vormittag einen Anruf: Ein toter Schwan liegt am Isarufer in der Nähe der Krüner Flößerbrücke.

Schwan hat sich beim Fressen oder Trinken mit dem Schnabel eingeklemmt

„Zuerst dachte ich an den Schwan mit der Schnur im Schnabel am Stausee“, sagt Sprenger. Doch handelt es sich bei dem verstorbenen Tier um ein wesentlich jüngeres. Der Schwan wollte fressen oder trinken und ist dabei mit seinem Schnabel zwischen zwei Felsbrocken steckengeblieben. Sprenger musste alle Kraft aufwenden, um das Tier zu befreien. „Er ist regelrecht ertrunken“, bedauert sie auf der Seite des Vereins auf Facebook.

Unterstützung bekam sie von Hanna Halbig, die ihr die Unfallstelle gezeigt hat. Für den Schwan mit dem Angelhaken im Hals gibt es noch Hoffnung: Er konnte zwar am Stausee noch nicht gefangen werden, lebt aber noch.

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