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So soll’s aussehen: Das Silva-Mountain-Berghotel bietet Luxus und Komfort in exquisiter Traumlage. Im Mittenwalder Kaffeefeld könnten schon bald die Bagger anrollen.

Auf gutem Weg mit dem Hotel-Projekt

„Silva Mountain“ in Mittenwald: Baubeginn in drei Monaten realistisch

Mit 20:0 Stimmen hat der Gemeinderat Mittenwald den Bauantrag der Mountain-Resort-Mittenwald-GmbH auf den Weg gebracht. Auf dem Kaffeefeld könnten schon bald die Arbeiten beginnen.

Mittenwald – Das mit Hotel-Projekten ist seit dem Berrendorf-Flop in Mittenwald so eine Sache. Daher gibt man sich trotz aller positiven Begleitumstände in puncto „Silva Mountain“ betont zurückhaltend. „Wir sind auf einem guten Weg“, meint Marktbaumeister Ralf Bues zum derzeitigen Verfahrensstand. Nun hat der Marktgemeinderat mit 20:0 Stimmen den Bauantrag der Mountain-Resort-Mittenwald-GmbH abgesegnet.

Läuft auch die zweite Auslegungsphase des vorhabenbezogenen Bebauungsplans am Kaffeefeld bis Mitte Mai problemlos, scheint ein Baubeginn in gut drei Monaten durchaus realistisch. Dann wird dort, wo einst das Hotel Latscheneck stand, ein Vier-Sterne-Superior-Resort in exquisiter Lage in die Höhe gezogen. Im Gemeinderat sprach Bürgermeister Adolf Hornsteiner (CSU) von „einem weiteren Großprojekt“. Eines, das vielleicht schon bald die Übernachtungszahlen im Geigenbauort signifikant steigen lässt. Momentan ist das aber alles noch Zukunftsmusik, solange das sogenannte Bauleitverfahren noch nicht abgeschlossen ist.

Investor Ulrich Franzky, der vor knapp zwei Jahren das vor sich hinschlummernde 1,8-Hektar-Areal kaufte, fiebert auf diesen Tag X hin. Gemeinsam mit seiner Frau Renata und dem Südtiroler Architekten Lorenz Pobitzer entwickelte er seine Vision einer Luxus-Immobilie in Traumlage. „„Modern-alpin, aber sehr auf Natur konzentriert“, lautet Franzkys Philosophie. Die Eckdaten des Silva-Mountain-Resorts stehen schon seit längerem: Auf dem großzügigen Gelände sind in Hanglage vier von Holz und Glas dominierte Einzelbauwerke geplant, die teilweise viergeschossig aus dem Boden ragen. 80 Zimmer, Wellness- und Gastro-Räume sollen in exponierter Lage vor allem zahlungskräftiges und sportives Publikum anlocken, versorgt von etwa 50 Vollzeit-Arbeitskräften.

Christof Schnürer

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