Außergewöhnliches Unglück

Stroh fängt Feuer - Brennender Lkw düst über die Landesgrenze

Flammen auf der Ladefläche: Ein Tiroler sorgt mit seiner Horrorfahrt für Aufsehen. Auf der Straße hinterließ er Berge von verschmortem Stroh und ein Autowrack.

Scharnitz/Mittenwald – Autofahrer, die am Montagnachmittag an der Landesgrenze Mittenwald-Scharnitz Richtung Norden unterwegs waren, trauten ihren Augen nicht: Im Höllentempo kaum ihnen von bayerischer Seite aus ein brennender Lkw entgegen. Einer der verdutzten Verkehrsteilnehmer zückte sogar sein Handy und hielt die spektakuläre Szene fest. Mittlerweile kann der kurze, aber packende Film im Internet verfolgt werden. Doch was war der Auslöser dieser hollywoodreifen Szenen?

Die Polizei Seefeld konnte am Montag  noch keine Angaben machen. Aus einzelnen Erzählungen lässt sich jedoch folgendes rekonstruieren: Ein Tiroler soll auf bayerischer Seite etwas eingekauft haben. Anschließend steuerte er seinen mit Stroh beladenen Lkw zurück aufs benachbarte Seefelder Plateau. Im Grenzbereich merkte der Mann aus dem Bezirk Innsbruck-Land, dass es hinten auf der Ladefläche qualmte. Er trat ordentlich aufs Gaspedal und stoppte sein brennendes Gefährt in Scharnitz auf einer größeren Parkfläche, damit das Feuer nicht auf umliegende Gebäude übergreift.

Lkw-Fahrt in Flammen: die Bilder

Gegen 15.30 Uhr wurde auch die Mittenwalder Feuerwehr alarmiert. Denn lodernde Strohhaufen fanden sich entlang der Bundesstraße 2 zuhauf auch auf deutscher Seite. Relativ zügig hatten die Tiroler und bayerischen Einsatzkräfte die Flammen unter Kontrolle.

Ein ausgebrannter Lkw und jede Menge Stroh erinnerten an ein außergewöhnliches Unglück.

csc

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