Ein Polizist überprüft Personalien.
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Ein Polizist überprüft Personalien (Symbolbild).

Kontrolle im Regionalzug

Syrischem Trio fehlen nötige Papiere - Bundespolizei schreitet ein - Einer der Passagiere wehrt sich vehement

  • Roland Lory
    VonRoland Lory
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Die Bundespolizei hat am Donnerstag in Mittenwald drei Syrer kontrolliert. Das Trio verfügte jedoch nicht über die für eine Einreise nötigen Papiere.

Mittenwald – Bei Grenzkontrollen hat die Bundespolizei am Donnerstag am Mittenwalder Bahnhof drei syrische Staatsangehörige festgenommen. Sie waren in einem Regionalzug aus Österreich unterwegs. Für die Einreise nach Deutschland fehlten dem Trio jedoch die erforderlichen Papiere. Sie gaben an, auf dem Weg zu Verwandten in Berlin zu sein. Der mit 28 Jahren Älteste von ihnen widersetzte sich den Maßnahmen der Beamten laut einer Pressemeldung der Bundespolizei vehement. Der Mann hat sich voraussichtlich nicht nur wegen seines illegalen Einreiseversuchs, sondern auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich zu verantworten. Die Staatsanwaltschaft ordnete an, dass er 250 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren zu hinterlegen hat. Um diesen Betrag „erleichtert“, wurde der Mann nach Österreich zurückgewiesen. Seine beiden Begleiter „äußerten ein Schutzersuchen“, wie es im Behördendeutsch heißt. Den 23-Jährigen brachte man in einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge unter. Der 13-Jährige wurde der Obhut des Jugendamtes anvertraut.

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