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Traumhafte Wintertage wie hier am Kranzberg bescheren der Statistik erfreuliche Zahlen.

Alpenwelt Karwendel verzeichnet deutliches Plus

Deutlich mehr Wintergäste im Isartal - mit einer Ausnahme

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Die Winter-Bilanz in der Alpenwelt Karwendel liest sich gut: Mit einem kräftigen Plus, vor allem in Mittenwald, schloss man die Zeit zwischen November 2017 bis April 2018 ab. Traditionell hat in dieser Phase das kleine Krün gegenüber dem großen Nachbarn die Nase leicht vorn.

Oberes Isartal – Rein theoretisch könnte die Alpenwelt Karwendel in den Wintermonaten November bis April bei 7300 Gästebetten 1,3 Millionen Übernachtungen generieren. Zugegeben: der absolute Idealfall. In der Realität sieht die Saison 2017/2018 natürlich anders aus: Unterm Strich waren es an diesen 181 Tagen 365 936 Übernachtungen, die man in den Beherbergungsbetrieben der Isartaler Tourismus-GmbH verzeichnete. Das entspricht einer Auslastung von etwa 25 Prozent.

Ein Wert, mit dem Sabrina Blandau, die GmbH-Geschäftsführerin, gut leben kann. „Das sind drei Prozent mehr als in den vergangenen Jahren. Ich hoffe, dass sich dieser Trend so fortsetzt.“

Traditionell liegen in der Wintersaison, die ungefähr ein Drittel des Fremdenverkehrsumsatzes ausmacht, die Krüner im Isartaler Vergleich an der Spitze (siehe unten). Und das hat laut Blandau einen handfesten Grund: „Krün ist durch seine Beherbergungsstruktur im Winter besser aufgestellt.“ Dabei macht sich das Angebot an Hotels (Garni) bemerkbar. So verwundert es auch nicht weiter, dass mit Häusern wie Elmau und Kranzbach, aber auch dem AlpenCaravanpark Tennsee das große Mittenwald überflügelt werden kann.

„Gute Schneelage, bessere Auslastung“

Der allgemein satte Zuwachs bei Gästen (plus 7,7 Prozent) und Übernachtungen (5,2 Prozent) zwischen November 2017 und April 2017 hat selbstverständlich mit den günstigen Wetterbedingungen zu tun, oder wie es Expertin Blandau ausdrückt: „Gute Schneelage, bessere Auslastung.“ Ein ausgesprochen gutes Ergebnis hat dabei Mittenwald eingefahren – 14,1 Prozent mehr Gäste, 9,3 Prozent mehr Übernachtungen, das kann sich sehen lassen – und das sogar ohne den Urlaubern ein kommunales Hallenbad anbieten zu können. Aufgrund der politischen Brisanz im Geigenbauort will Blandau das nicht weiter kommentieren. Sie beschränkt sich lieber auf das Allgemeine. „Ein sehr guter Winter, in allen Monaten hatten wir ein Plus.“ Einziger Wermutstropfen: Lediglich in Wallgau schloss man bei den Übernachtungen im Vergleich zu 2016/2017 mit einer roten Null (minus 0,2 Prozent) ab.

Noch einmal zurück zu Mittenwald: Die „deutliche Steigerung“ führt die GmbH-Chefin auch auf das digitale Interesse zahlreicher Vermieter zurück. „Einige Betriebe haben sich stärker für Online-Buchungen geöffnet und konnten davon profitieren“, will Blandau aus Gesprächen herausgehört haben. Prompt stiegen die Reservierungen.

Die Winter-Statistik

Gäste-Ankünfte in der Alpenwelt Karwendel: 79 120 (2016/2017: 73 446), plus 7,7 Prozent. 
Mittenwald: 34 210 (29 988), plus 14,1 Prozent. 
Krün: 37 308 (36 055), plus 3,5 Prozent.
Wallgau: 7602 (7403), plus 2,7 Prozent.

Übernachtungen in der Alpenwelt Karwendel: 365 936 (347 957), plus 5,2 Prozent
Mittenwald: 156 441 (143 148), plus 9,3 Prozent.
Krün: 167 476 (162 698), plus 2,9 Prozent. 
Wallgau: 42 019 (42 111), minus 0,2 Prozent.

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