Top-Werbung für Mittenwald haben (vorne ab 3. v. r.) Boris Wloka und Friedrich Bach geleistet. Dafür gibt’s von Bürgermeister Adolf Hornsteiner Geschenke. foto: kunz

Unbezahlbare Werbung vor rund 700000 TV-Zuschauern

Mittenwald - Der Werbe-Wert:: „Unbezahlbar“, findet Mittenwalds Tourismus-Direktor Klaus Ronge. Er und geladene Gäste durften die Uraufführung von „Bergerlebnis Karwendel“ mitverfolgen.

Nimmt man den Zuschauer-Applaus als Maßstab, dann ist den Machern des Streifens „Bergerlebnis Karwendel“ der ganz große Wurf gelungen. „Die Aufnahmequalität ist erstklassig, die Inhalte gut abgestimmt, und die Aufnahmen machen Lust auf mehr“, urteilte Tourismus-Direktor Klaus Ronge. Nach der Uraufführung des TV-Beitrags im Ägidius-Jais-Saal ist er sogar der Meinung: „Dieser Film ist in seiner Werbewirksamkeit unbezahlbar und wird seine Wirkung nicht verfehlen.“ Eines ist jedenfalls sicher: Mit Bedrohungen und Beschimpfungen, ausgelöst durch einen Mitte Oktober gesendeten kritischen Beitrag des Bayerischen Rundfunks über den Mittenwalder Fremdenverkehr, wird sich Klaus Ronge diesmal ganz bestimmt nicht herum ärgern müssen.

Dafür sorgten in erster Linie die eigens aus Mainz angereisten Friedrich Bach (Regisseur) und Boris Wloka (Kameramann). „Wir rechnen mit 700 000 Zuschauern bei der Erstausstrahlung (Anm. d. Red.: 9. Dezember, 20.15 Uhr, Hessischer Rundfunk)", zeigte sich Bach überzeugt. „Zumal uns Musik und Technik gut gelungen sind und dieser Film nach seiner Erstausstrahlung mindestens noch fünfmal und in allen dritten Fernsehprogrammen wiederholt wird.“

Was aber nun macht „Bergerlebnis Karwendel“ zu einem echten TV-Erlebnis? Vorallem die vielen Mittenwalder, die als Darsteller gezeigt werden. Etwa Regine Ronge, die von der Lüftlmalerei erzählt, oder Toni Sprenger, der Einblicke in die Geigenbaukunst gewährt. Zu Wort kommen aber auch Gemeindewerke-Chef Matthias Pöll (Kranzberg-Wandergebiet) und Bergführer Stefan Adam (Klettertouren). Daneben wird Wanderführer Hans Heinrich auf die Mittenwalder Hütte begleitet. Kurzum: Ein Film für Einheimische und Gäste gleichermaßen.

Spektakuläre Sequenzen von einer Tour des Bergführers Fritz Hutzler über den Mittenwalder Klettersteig sowie atemberaubende Hubschrauber-Aufnahmen vom Oberen Isartal runden die Produktion des Hessischen Rundfunks ab.

„Jetzt wünsche ich mir noch einen Winterteil“, meinte augenzwinkernd Bürgermeister Adolf Hornsteiner, bevor er Bach und Wloka ein Geschenk überreichte. Lobende Worte gab’s zudem von Tourismus-Referenten Ludwig Knilling. „Ich glaube, dieser Film ist ein weiterer Mosaikstein in unserer Werbekampagne.“

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