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Mit Blaulicht unterwegs: Für die Polizei liegt ein stressiges Wochenende zurück.

Was war da denn los...

Vollrausch und fliegende Fäuste: Polizei in Mittenwald im Dauereinsatz

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Ehestreit, Körperverletzung, Vollrausch, Krankenhaus – die Einsatz-Palette der Mittenwalder Polizeikräfte an diesem Wochenende war sehr umfangreich und fordernd.

Mittenwald – Die Polizei war an diesem Wochenende in Mittenwald sehr gefordert. Los ging’s am Samstagabend. In der Wohnung eines jungen Paares – beide 21 Jahre alt – eskalierte ein Streit dermaßen, dass eine Streife eingreifen musste, um weitere Körperverletzungen und Sachbeschädigungen zu verhindern. In der Folge verwiesen die Beamten den Mann aus der Wohnung. Kurz vor Mitternacht kehrte er wieder zurück. Nach einem Gespräch mit der Polizei konnten die Wogen geglättet werden. „Auch wenn die Geschehnisse dem alkoholisierten Zustand des Mannes geschuldet sind, erwarten ihn nun mehrere Anzeigen“, teilt ein Sprecher der Inspektion in einer Presse-Erklärung mit.

Hoch her ging’s auch spätabends in der Regionalbahn. Dort hatte ein betrunkener Werdenfelser (31) das rechtzeitige Aussteigen verschlafen. Als er von der Zugbegleiterin am Endbahnhof Mittenwald geweckt wurde, geriet der Mann außer sich und beleidigte die Frau. Die Polizei eilte herbei. Der Alkoholsünder darf sich demnächst ebenso vor Gericht verantworten.

Selbiges gilt für einen Berliner. Dieser zoffte sich am frühen Sonntagmorgen mit seiner Frau – beide laut Polizei „reiferen Alters“ – in einer Mittenwalder Ferienwohnung. In der Folge stürzte die Gattin zu Boden. Sie musste vom Roten Kreuz ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht werden. „Beide standen ebenfalls nicht unerheblich unter Alkoholeinwirkung“, heißt es im Polizei-Pressebericht. Ordentlich getankt hatte zudem ein 39-jähriger Isartaler, der am Sonntag in einem Mittenwalder Lokal in den frühen Morgenstunden auf der Tanzfläche recht unsanft auf dem Boden landete. Er zog sich dabei eine Platzwunde zu und musste ebenfalls ins Krankenhaus. „Ob eine Straftat Auslöser für den Sturz war, werden die Ermittlungen zeigen.“ Zeugen, die etwas über den Vorfall aussagen können, sollten sich mit der Inspektion unter Telefon 0 88 23/9 21 40 in Verbindung setzen. 

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