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Neue Familienbroschüre: Alpenwelt Karwendel-Geschäftsführerin Sabrina Blandau (3. v. l.), Andrea Schmölzer (3. v. r.) und Mitarbeiterin Andrea Schwaiger (4. v. l.) präsentieren mit den Kindern, die in der Broschüre Tipps geben, den Prospekt.

Inklusive Schnitzeljagd, die Lust aufs Lesen und Erkunden machen soll

Alpenwelt Karwendel bringt neue Familienbroschüre heraus

Mittenwald - Kinder geben Kindern Urlaubstipps: Die Alpenwelt Karwendel hat ihre neue Familienbroschüre „Entdeckungsreise“ vorgestellt. 30.000 Exemplare liegen auf. 

Diesmal sind die Kinder dran: Mit der neuen Broschüre „Entdeckungsreise“ der Alpenwelt Karwendel richtet sich diese vor allem spielerisch an Familien.

Der kleine Luis ist sich mit seinen sieben Jahren sicher: Der Lautersee ist ein absolut traumhafter Ort. „Wir springen vom Steg und Sprungturm, spielen Beach-Volleyball oder kicken auf der Wiese“, meint der kleine Isartaler begeistert. Diesen „Tipp“ verrät der Bub nun in der neuen Familienbroschüre den zahlreichen Gästekindern in der Alpenwelt Karwendel. So wie auch die zwölfjährige Katharina. Sie trifft sich am Abend am liebsten mit ihren Freunden auf der Spielgolfanlage in Mittenwald. Die „Mischung aus Minigolf und Golf macht total Spaß“.

Die Idee, Kinder anderen Kindern Tipps über die Region in der neuen „Entdeckungsreise“ zu geben, stammt von Andrea Schmölzer von „peak pr“, die in Zusammenarbeit mit der Alpenwelt Karwendel den Prospekt gestaltet hat. „Dieser sollte spielerisch aufgewertet werden“, erklärt Alpenwelt-Geschäftsführerin Sabrina Blandau das Ziel. So erzählen einheimische Buben und Mädchen über ihre Lieblingsplätze, welche Aktivitäten sie am liebsten machen und wo sich ein Ausflug mit den Eltern am meisten lohnt.

Auch die Schreibweise ist ganz der jungen Gästeschar gewidmet. „Niemand wird gesiezt. Es werden alle Leser ausschließlich mit Du angesprochen.“ Zudem soll eine broschüren-interne Schnitzeljagd Lust aufs Lesen und Erkunden machen. Dazu werden Rätselfragen gestellt wie beispielsweise „welche Farbe hat die Isar im Frühling nach der Schneeschmelze?“ oder „wie heißen die Faschingsfiguren mit ihren Holzlarven in der Alpenwelt Karwendel?“ Außerdem können am Ende zwei Postkarten ausgeschnitten und an die Familie nach Hause verschickt werden. Auf den letzten Seiten sind schließlich die wichtigsten Adressen und Informationen für die Eltern.

Über zwei Monate arbeitete das Alpenwelt Karwendel-Team gemeinsam mit dem PR-Büro von Schmölzer an der finanziell geförderten Broschüre. 20 000 deutsche und rund 10 000 englische Exemplare liegen ab sofort in den Tourist-Informationen auf. Damit macht die Alpenwelt Karwendel einen gänzlich neuen Vorstoß, um vor allem Kinder und Jugendliche für sich zu gewinnen. „Wir haben so etwas ähnliches in unserer Gegend nicht gefunden, was dem so entspricht“, versichert Blandau. Zumal die Broschüre im sogenannten „Scrapbook“-Stil gestaltet wurde. Das bedeutet, dass ihr ein selbstgebastelter, frischer Charakter verliehen wurde – ganz ohne Werbeinserate.

Josef Hornsteiner

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