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Historisches in Händen: Aus einem dieser Weißbier-Gläser hat US-Präsident Barack Obama einen Schluck getrunken. Voller Stolz präsentiert sie sein damaliger Tisch-Nachbar Thomas Schwarzenberger.

Der G7-Gipfel und seine Folgen

Museumspläne in Klais

Krün - Der G7-Gipfel könnte sich auf den Krüner Weiler Klais positiv auswirken. Dort plant die Gemeinde offenbar ein Extra-Museum. 

Wer erinnert sich nicht an die Szene, als Barack Obama an diesem sonnigen Juni-Tag 2015 auf dem vollbesetzten Krüner Rathausplatz vor Millionen von TV-Zuschauern mit einem reklame-verdächtigen Lächeln an seinem (alkoholfreien) Weißbier nippte. Eben jenes Glas des US-Präsidenten oder ein Stück vom Sicherheitszaun rund um den Tagungsort Schloss Elmau könnte künftig in einem kleinen G7-Museum in Klais aus nächster Nähe betrachtet werden. Ein solches plant offenbar die Gemeinde Krün im benachbarten Weiler.

Bürgermeister Thomas Schwarzenberger (CSU) möchte dieses Ansinnen nicht dementieren, hält sich mit weiteren Äußerungen aber merklich zurück. „Mehr kann ich dazu aber noch nicht sagen“, wiegelt er ab. Erste Informationen darüber seien ungewollt an die Öffentlichkeit gelangt. Dabei zielt Schwarzenberger auf eine Mitteilung der Deutschen Presseagentur (dpa) ab.

Doch raus ist sie nun mal. Deshalb verspricht der Rathauschef, der bei der legendären Weißbier-Szene Obamas Tischnachbar und Gesprächspartner war, die Öffentlichkeit zeitnah zu informieren. Vorausgesetzt, es gibt etwas mitzuteilen.

Dass der G7-Gipfel im Juni 2015 in Schloss Elmau ein Weltereignis war, welches die Menschen hierzulande nach wie vor beschäftigt, war abzusehen. Seitdem gibt es so gut wie keine Jahresversammlung von Vereinen und Institutionen, bei der nicht das Gipfeltreffen der sieben führenden Politiker der westlichen Welt in irgendeiner Form Erwähnung findet. Der Mammut-Aufwand, der für G7 betrieben werden musste und rund 120 Millionen Euro (laut Bund der Steuerzahler sogar 360 Millionen Euro) gekostet hat, war schlichtweg historisch für die Region zwischen Karwendel und Staffelsee. Nur logisch, das ein Weltereignis dieses Formats viele Utensilien und Erinnerungsstücke hinterlässt.

Eines der wertvollen Exponate steht zurzeit im Büro des Krüner Bürgermeisters: eben jene Weißbiergläser von Präsident Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Gläser mit dem Logo der Murnauer Brauerei Karg sind sicher verpackt in Schwarzenbergers Schrank. Gut möglich, dass er sie schon bald herausholt und nach Klais bringt – sozusagen zum Tor des Elmauer Gipfels. Josef Hornsteiner

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