Einer versucht, die Polizei zu täuschen

Unerlaubte Einreise: Fünf Migranten im Bus erwischt

Mittenwald - So war das nicht geplant von den fünf Migranten: Eigentlich wollten sie mit dem Bus von Mailand Richtung München reisen. Doch die Bundespolizei hat ihren Plan durchkreuzt und sie kontrolliert. Mit Erfolg für die Beamten.

Für fünf Migranten ist am Mittwoch ihre Reise von Mailand Richtung München ungeplant im Oberen Isartal zu Ende gewesen: Die Weilheimer Bundespolizisten haben am Mittwoch auf der B2 bei Mittenwald den Bus gestoppt, mit dem die Männer aus Nigeria, Guinea-Bissau, Liberia und Eritrea unterwegs waren. Wie es in einer Mitteilung heißt, stellte sich bei der Personenkontrolle heraus, dass vier der Afrikaner nicht die Papiere für einen Aufenthalt in Deutschland besaßen. 

Ein Sudanese versuchte, die Beamten mit einem italienischen Fremdenpass zu täuschen – und flog auf, weil die Urkunde auf eine andere Person ausgestellt worden war. Wie seinen Begleitern blüht ihm nun eine Anzeige wegen unerlaubter Einreise und zudem wegen Ausweismissbrauchs. Für ihn sowie den Eritreer ging es nach der Kontrolle wieder zurück nach Italien, wo beide nachweislich bereits registriert sind und sich schon längere Zeit aufgehalten hatten. Die drei anderen Migranten wurden an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge beziehungsweise an das Ausländeramt weitergeleitet.

Rubriklistenbild: © dpa

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