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Ein Blickfang: Beate Wirzberger (l.) und Christa Schilcher gestalten die große Osterkerze für die Pfarrkirche St. Martin und etliche kleine Ausgaben.

Ein Zitat als Inspiration 

Osterkerzen mit Symbolcharakter

Garmisch-Partenkirchen - Das Motiv der diesjährigen Osterkerze, die umliegenden katholischen sowie evangelischen Gemeinden als Anregung dient, steht. Bereits zum 29. Mal kommt es aus der Garmischer Pfarrei St. Martin.

"Ich bin das Licht der Welt“ – dieses Zitat aus dem Johannes-Evangelium liefert das Thema für die Osterkerze 2016. Ein verziertes Osterkreuz mit der Auferstehungssonne vor einem dreifarbigen Faltenwurf und die Jahreszahl schmücken diese. Die Anregung dafür brachte Christa Schilcher von der katholischen Gemeinde St. Martin Garmisch aus dem Kloster Neustift bei Brixen mit. „Die drei Farben Gelb, Rot und Blau stehen für die drei Heiligen der Pfarreien Burgrain, Garmisch und Grainau“, erklärt sie. Da diese inzwischen den Pfarrverband Zugspitze bilden, war es eine zündende Idee, die Osterkerze entsprechend zu gestalten.

„Das Flammenschwert des Heiligen Michael (Gelb) symbolisiert dabei den Eifer im Glauben, Rot war der Mantel des Heiligen St. Martin und steht für Mitmenschlichkeit und Barmherzigkeit, und Blau ist der Jordan, an dem Johannes der Täufer Jesus taufte“, liefert Religionslehrerin Beate Wirzberger die theologische Erklärung. „Die Farbe bedeutet Umkehr, Rückbesinnung und Reflexion.“

Es ist bereits die 29. Osterkerze, die aus Garmisch kommt und den umliegenden katholischen sowie evangelischen Gemeinden als Anregung dient. Der frühere Pfarrer Franz Sand, selbst künstlerisch begabt, sorgte ab 1988 dafür, dass alljährlich ein neues Motiv die Kerze zierte. Inzwischen kommen die Ideen von verschiedenen Gemeindemitgliedern. Daraus wurde nicht nur eine regelrechte Bastelbewegung, die Osterkerzen sind auch längst begehrte Sammelobjekte.

Heuer war es aus organisatorischen Gründen nicht möglich, Kerzen und die zugeschnittenen farbigen Wachsplatten im Pfarrbüro zu erwerben. „Aber die Anleitung kann gern bei mir abgeholt werden“, sagt Pfarrsekretärin Monika Fischer. Wirzberger und Schilcher haben bereits etliche Kerzen fertig – darunter auch die fast ein Meter große für die Pfarrkirche. „Wenn man die Kerze zuerst mit dem Fön wärmt, verbindet sich das Wachs besser“, verrät Schilcher. Wer nicht selbst basteln möchte, kann den Ministranten gern am Palmsonntag, 20. März, nach der Messe eine fertige Osterkerze abkaufen. Der Erlös ist für den guten Zweck bestimmt.

Margot Schäfer

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