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Im Einsatz: Rettungskräfte mit dem Polizei-Hubschrauber.

Bergwacht Ohlstadt rettet Schwerverletzten im Heimgartengebiet

Wanderer stürzt 80 Meter in die Tiefe

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Ein Wanderer ist am Wochenende vom Grat zwischen Heimgarten und Herzogstand nordseitig rund 80 Meter in die Tiefe gestürzt und hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Die Rettung des Verunglückten stellte den ersten großen Einsatz der Bergwacht Ohlstadt in der neuen Wander-Saison im Heimgartengebiet dar.

Ohlstadt–  Zeugen, die auf dem selben Weg unterwegs waren, hatten den Sturz, der sich am Samstag gegen 14 Uhr auf rund 1600 Metern Höhe abspielte, beobachtet und einen Notruf abgesetzt. Weshalb der etwa 50 Jahre alte Mann, der allein unterwegs war, in dem steilen Felsgelände in die Tiefe fiel, blieb nach Angaben von Bergwacht-Schriftführer Manfred Schlaucher unklar. „Es handelt sich hier nicht um eine typische Unfallstelle“, betont er – auch wenn es am Grat in den vergangenen Jahren immer wieder mal Einsätze gegeben hatte. Der Wanderer kam schwer verletzt zwischen Felsen und Schnee zum Liegen. Es bestand jedoch Rufkontakt: Der Mann war benommen, aber ansprechbar.

Ein Polizei-Hubschrauber brachte mehrere Einsatzkräfte und das benötigte Material in insgesamt drei Anflügen zur Absturzstelle. Der Wanderer wurde versorgt, per Winde aufgewincht und in die Unfallklinik Murnau geflogen. Die Bergwacht Ohlstadt war mit insgesamt 13 Kräften ausgerückt, 6 davon halfen am Ort des Unglücks. Der ganze Einsatz zog sich letztlich über drei Stunden hin.

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