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Mit Holz beheizte Öfen, die aus einem Fass bestehen und einen umlaufenden Tisch haben, sollen heuer beim Christkindlmarkt aufgestellt werden.

Treffen der Vereinsgemeinschaft

Murnauer Christkindlmarkt: die Bilanz

Der Umzug des Christkindlmarkts der Vereine ans Kultur- und Tagungszentrum hat sich bewährt und den Gewinn gesteigert. Dies stellte sich bei der Abschlussbesprechung der Vereinsgemeinschaft Murnau heraus. Jede der beteiligten Organisationen bekam 650 Euro.

Murnau – Der „große Sprung“ fand laut Gemeinschaftssprecher Josef Bierling von 2016 auf 2017 statt. Der neue Christkindlmarkt-Platz vor dem Kultur- und Tagungszentrum ziehe viel mehr Besucher an, was sich in Umsatz und im Gewinn bemerkbar mache, erklärte er vor 20 Gästen in der Waldklause im Rahmen der Abschlussbesprechung. 2016 erhielt jeder der teilnehmenden Vereine 350 Euro, 2017 waren es bereits 550 Euro. Im vergangenen Jahr stieg der Gewinn noch einmal, und es konnten am Versammlungsabend 650 Euro an die Vereine ausgezahlt werden. Der Betrag ergibt sich aus Einnahmen von 16 400 Euro, von denen die Ausgaben in Höhe von 5125 Euro abgezogen wurden. Somit kam für jeden der 18 teilnehmenden Vereine ein Überschuss von 626 Euro heraus, der aus den Rücklagen der Vereinsgemeinschaft auf 650 Euro aufgerundet wurde.

Trotz des Erfolgs wollen die Organisatoren den Markt noch verbessern. Nachdem die Feuerschale ein Anziehungspunkt war, wie Michael Montag als weiterer Sprecher berichtete, soll heuer den Besuchern an mehreren Stellen eingeheizt werden. Es ist geplant, einfache, mit Holz beheizte Öfen zu platzieren. Sie bestehen aus einem Fass und haben einen umlaufenden Tisch, auf dem man die Glühweintasse abstellen kann. Solche Konstruktionen hätten sich bereits bei anderen Weihnachtsmärkten als geeignet erwiesen. Die Besucher würden so länger bleiben, weil sie sich aufwärmen könnten. 

Die Vereinsgemeinschaft, die mit ihren drei Ständen ebenfalls ein Plus erwirtschaftet hat, will das Geld in den Markt investieren. Es wurden bereits zwei Elektrogrills und höhenverstellbare Füße für die Hütten angeschafft. Beides habe sich bewährt. Jetzt sollen noch Behälter zum Erhitzen des Glühweins gekauft werden.

Die „Wurststatistik“ zeigt Veränderungen im Konsumverhalten. Während die Zahl der verkauften Exemplare 2018 gegenüber dem Vorjahr nur um fünf auf 1859 stieg, verzeichneten Brühpolnische und Käseknacker ein deutliches Minus, das vom Plus der Fränkischen und Rindsbratwürste etwas mehr als kompensiert wurde. Ein Problem bereitete das Schmalzbrot. Es ist vorgesehen, es heuer billiger anzubieten. Zudem soll es halbe Scheiben für weniger als einen Euro geben. Klar geregelt wird auch die Verpflegung der Mitwirkenden. Jeder Verein erhält nach seiner Leistung Marken, die er dann selbst unter den aktiven Mitgliedern verteilt.

Vizebürgermeisterin Dr. Julia Stewens (Freie Wähler) würdigte das Engagement der Aktiven in der Gemeinschaft und in den Vereinen. „Ich bin beeindruckt, dass das so gut funktioniert. Ihr könnt stolz auf Euch sein.“

Alfred Schubert

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