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Besichtigung: Udo Peise (l.) erklärt den Gästen Details zum Umbau. Vor Ort sind unter anderem (h.v.l.) Zenzi Oppenrieder, Ronald Kühn, Rolf Beuting, Mechtild Morhart und Peter Hausner.

150 Schüler können in Murnau einen Hort besuchen

Verbesserte Kinderbetreuung: Neue Räume und mehr Plätze

Die „Kojoten“ des Murnauer KJE-Horts im Kemmelpark haben neue Räume bezogen. Damit wurde ein großes Platzproblem gelöst, die Kapazitäten erhöhten sich. Insgesamt verfügt Murnau damit nun über 150 Hortplätze.

Murnau Es gab Zeiten, da stand der Murnauer Hort der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe (KJE) auf der Kippe. „Wir hatten in der Anfangszeit Sorge, dass wir schließen müssen“, sagt Geschäftsführer Ronald Kühn.

Diese Phase ist längst vorbei. Kürzlich konnten die „Kojoten“ – das sind die Kinder der zweiten Gruppe – ihre neuen Räume beziehen. Zuvor war die Einrichtung aus allen Nähten geplatzt. Heute hingegen gibt es genügend Zimmer für die zwei Gruppen mit insgesamt 50 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren. „Für uns als Gemeinde ist das ein großer Schritt für die Hortbetreuung“, betonte Bürgermeister Rolf Beuting (ÖDP/Bürgerforum) bei der Vorstellung der neuen Räume im Sozialblock des Murnauer Kemmelparks. Damit erhöhten sich die Kapazitäten um 20 Prozent. 150 Hortplätze stehen in Murnau nun alles in allem zur Verfügung.

Mit den Planungen für die Erweiterung war es im Herbst 2015 losgegangen. Verzögerungen blieben nicht aus. Diese hatten mit der Frage zu tun, ob eine der Mauern tragend ist oder nicht. Der Umbau lief im Frühjahr 2016 an. Da dieser im September 2016 noch nicht fertig war, musste ein Ausweichquartier für die zweite Gruppe her. Die Kinder kamen in der benachbarten James-Loeb-Grundschule unter. Von dort stammen auch die meisten Hortbesucher. Um Weihnachten herum konnten diese ihre neuen Räume in Beschlag nehmen. Vorher waren diese von der Heilpädagogischen Tagesstätte beziehungsweise von Holiday Event genutzt worden.

Die neuen Zimmer, die nach Süden ausgerichtet sind, haben alle andere Fenster bekommen. Ein größeres Thema war auch der Brandschutz, der für den gesamten Hort neu überplant werden musste. Der aktuelle Kostenstand in puncto Erweiterung liegt nach Angaben von Marktkämmerer Hubert Süß bei 186 000 Euro. „Es ist aber noch nicht alles abgerechnet.“ Es werden zudem Fördergelder vom Freistaat Bayern erwartet. „Bauen im Bestand ist immer komplizierter als auf der grünen Wiese“, machte Rathauschef Beuting deutlich. Er sah es als „schönes Zeichen“, „wenn aus Kasernen Kinderbetreuungseinrichtungen werden“.

Auch KJE-Geschäftsführer Kühn freute sich, dass das Projekt realisiert werden konnte. „Es ist eine tolle Geschichte, dass wir das miteinander machen.“ Wie Einrichtungsleiter Udo Peise mitteilte, wurde beim Personal im Zuge der Erweiterung die Stundenzahl erhöht. Insgesamt gibt es im Hort acht Mitarbeiter, die alle in Teilzeit tätig sind.

Roland Lory

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