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Offizieller Spatenstich: Vor Ort sind (v.l.) Gudrun Kammerlohr (Bauamt), Landrat Anton Speer, Bürgermeister Rolf Beuting, Doris Schmid-Hammer (Regierung von Oberbayern), Alexander Pfletscher (Architekt), Vizebürgermeisterin Dr. Julia Stewens, Markus Adelwart (Firma Adelwart) und Marktbaumeister Klaus Tworek.

Symbolischer Akt

Spatenstich für kommunalen Wohnungsbau in Murnau

Am Längenfeldweg in Murnau hat die Marktgemeinde am Freitag ihr kommunales Wohnbauprojekt offiziell gestartet. 29 Einheiten sollen dort entstehen. Bewerben können sich Interessierte ab 2020.

Im August 2018 war in Murnau Spatenstich für ein großes Wohnbauprojekt an der Adalbert-Stifter-Straße. Am Freitagnachmittag folgte der nächste symbolische Akt. Vertreter diverser beteiligter Stellen griffen am Längenfeldweg zum Spaten. Dort realisiert der Markt Murnau ein Projekt des kommunalen Wohnungsbaus. 29 moderne, energieoptimierte und barrierefreie Einheiten sollen dort entstehen. Auf dem rund 3400 Quadratmeter großen Gelände werden zwei etwa gleich große, rechteckige Gebäude mit einem Verbindungsbau errichtet. 

„Das ist ein großartiger Tag für den Markt Murnau“, betonte Bürgermeister Rolf Beuting (ÖDP/Bürgerforum). Es handle sich um ein Wohnbauprojekt, „das es in Murnau lange nicht mehr gegeben hat“. Zwischen sechs und sieben Millionen Euro hat die Kommune dafür veranschlagt. Doch es gibt hohe Zuschüsse sowie ein Darlehen des Freistaats Bayern. Großzügige Unterstützung also. „Sonst hätten wir es auch nicht gemacht“, erklärte Beuting. 

In zwölf Monaten bis anderthalb Jahren sollen die Wohnungen fertig sein, Ende 2020 die ersten Mieter einziehen. Interessierte können sich ab dem kommenden Jahr bewerben. Momentan wird noch ein Kriterienkatalog erarbeitet. Beuting machte deutlich, dass sich der Markt Murnau „dauerhaft auf diesem Feld“ engagieren müsse. Es könne aber auch nicht sein, dass nur die Kommune dies tue.

Roland Lory

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