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Ideales Festival-Gelände: die Wiese vor dem alten Gemeinde-Krankenhaus. 
Kulturknall 2017 Murnauer Gemeindekrankenhaus Menschen Helfen
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Kulturknall 2017: Das sind die Bilder.
24. Kulturknall 2017 Murnauer Gemeindekrankenhaus Innovationsquartier Menschen Helfen- Pablo Struff
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Kulturknall 2017: Das sind die Bilder.
24. Kulturknall 2017 Murnauer Gemeindekrankenhaus Innovationsquartier Menschen Helfen- Loisach Marci
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Kulturknall 2017: Das sind die Bilder.
24. Kulturknall 2017 Murnauer Gemeindekrankenhaus Innovationsquartier Menschen Helfen- Faltsch Wagoni
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Kulturknall 2017: Das sind die Bilder.
24. Kulturknall 2017 Murnauer Gemeindekrankenhaus Innovationsquartier Menschen Helfen - Tanzgruppe "The Pacers" von Hammami´s Club Murnau
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Kulturknall 2017: Das sind die Bilder.
24. Kulturknall 2017 Murnauer Gemeindekrankenhaus Innovationsquartier Menschen Helfen
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Kulturknall 2017: Das sind die Bilder.
Kulturknall 2017 Murnauer Gemeindekrankenhaus Innovationsquartier Menschen Helfen, Maker Lab Kinderlötkurs mit Nina Landhofer und Lukas (vorne) sowie Paul
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Kulturknall 2017: Das sind die Bilder.

Festival am alten Gemeinde-Krankenhaus

Kulturknall 2017: feiern, flanieren, spielen

Das alte Murnauer Gemeinde-Krankenhaus wird zum Festival-Gelände: Rund 5000 Besucher geniessen ein abwechslungsreiches Kulturknall-Programm.

Murnau – Musik, Tanz, Ausstellungen, Workshops: Beim 24. Kulturknall-Festival war für alle Generationen etwas geboten. Das Spektakel, das heuer auf dem Gelände des ehemaligen Murnauer Gemeinde-Krankenhauses stattfand, lockte nach Angaben des Veranstalters, des Vereins Menschen Helfen, an beiden Tagen rund 5000 Besucher an.

    Diese flanierten am Samstag bei Sonnenschein über das Areal, wo zwei Bühnen, zwei Bars und diverse Stände aufgebaut waren. Manche Gäste ließen sich im Schatten der Obstbäume nieder, die mit Babyfotos gebürtiger Murnauer geschmückt waren, um die besondere Atmosphäre zu genießen. „Dieser Ort ist einmalig schön. Eine grüne Oase mitten im Zentrum“, meinte etwa Nina Rau aus München. Zusammen mit ihren Freundinnen genoss sie das kulinarische und kulturelle Angebot.

    Gut besucht war der Auftritt des Komikerduos Faltsch Wagoni, das den Kampf der Geschlechter wortakrobatisch darstellte. Der im Jazz angesiedelte Künstler Pablo Struff aus Murnau überzeugte mit Eigenkompositionen, während die Garmisch-Partenkirchner Band Loisach Marci das Publikum durch eine experimentelle Mischung aus Alphorn und Elektrobeats anheizte. Auch die Tanzvorführungen der Hip-Hop-Truppe The Pacers von Hammami’s Club Murnau trafen auf allgemeine Begeisterung. Den musikalischen Abschluss des Abends bildete eine sechsköpfige Rockband namens Naked Superhero. Zu guter Letzt winkte eine zauberhafte Showeinlage der Akrobatik-Gruppe Vaganti aus Weilheim. Ihr waghalsiges Spiel mit dem Feuer erntete viel Applaus und wirkte vor der Kulisse des Gebäudes, das sich in leuchtendem Orange von der Dunkelheit abhob, sehr geheimnisvoll.

    „Ich habe das alte Krankenhaus wortwörtlich noch nicht in diesem Licht betrachtet“, schwärmte der Besucher Gerhard Mayr. Menschen-Helfen-Pressesprecher Robert Zormeier war ebenfalls sehr zufrieden: „Die Location kam sehr gut bei den Leuten an und hat ihnen ein Stück ihrer eigenen Geschichte nähergebracht.“ Wissenswertes zur Historie des Krankenhauses erzählte Dr. Hermann Mayer in seinen Kurzvorträgen. Der Schauspieler Christian Jungwirth präsentierte gemeinsam mit der Regisseurin Chiara Nassauer die szenische Lesung „Ein Amerikaner in Murnau“, die sich mit dem amerikanischen Bankier und Mäzen James Loeb befasst, der das Krankenhaus finanzierte.

    Auch das Innovationsquartier, das in dem Gebäude untergebracht ist, hatte seine Pforten geöffnet und bot neben Führungen Mitmach-Aktionen an. Egal ob Löten, T-Shirts bedrucken oder Deko-Elemente basteln – jeder konnte seine Ideen umsetzen. Außerdem gaben Künstler der Hightech-Werkstatt MakerLab in Form von Ausstellungen und Workshops Einblicke in ihre Arbeit. Am Kinderkulturknall kamen die kleinen Besucher auf ihre Kosten. Sie erklommen einen Kletterturm, probierten Geschicklichkeitsspiele aus, ließen sich schminken oder testeten den Fahrradparcours. Das trübe Wetter am Sonntag tat der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch. Unter anderem waren die Well Brüder aus’m Biermoos und die Ammertaler Band Kofelgschroa angekündigt. Alle Künstler verzichteten auf ihre Gage, damit die Einnahmen in vollem Umfang den Hilfsprojekten von Menschen Helfen zugute kommen.

Constanze Wilz

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