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Duster: In diesem Teil der Kocheler Straße ist der Geh- und Radweg ortsauswärts auf der rechten Seite nicht beleuchtet.

Diskussion im Bauausschuss

Kocheler Straße in Murnau: Bessere Beleuchtung steht zur Debatte

Soll die Kocheler Straße beziehungsweise der dortige Geh- und Radweg mehr Beleuchtung bekommen? Zu dieser Frage gab es im Murnauer Bauausschuss unterschiedliche Ansichten.

Murnau – Der Murnauer Bauausschuss hatte jetzt einen Antrag von CSU-Gemeinderätin Michaela Urban auf dem Tisch liegen. Sie schlug vor, dass der Geh- und Radweg an der Kocheler Straße eine Beleuchtung erhält. Und zwar von der Einmündung James-Loeb-Straße auf Höhe der Gärtnerei Müßig bis zur Einmündung an der Unfallklinik. „Es ist dringend erforderlich, in diesem Bereich eine Straßenbeleuchtung zu installieren“, schreibt Urban. „Dieser Weg wird von vielen Rollstuhlfahrern, Gehbehinderten und den Mitarbeitern der Unfallklinik, zu jeder Tages- und Nachtzeit, benutzt.“ Auf der linken Straßenseite ortsauswärts besteht zwar eine Straßenbeleuchtung. Doch da dieser Gehweg sehr schmal sei, werde der auf der anderen Seite viel häufiger verwendet. „Die Sicherheit der Mitarbeiter der Unfallklinik und der Anwohner macht diese Beleuchtung zwingend notwendig.“

Nach einem Planungsentwurf der Bayernwerke wären für die Ausleuchtung des Geh- und Radweges 18 Lampenstandorte nötig. Die Kosten hierfür schätzt man auf rund 132 000 Euro. Die Verwaltung rechnet bei einer normgerechten Ausleuchtung erfahrungsgemäß damit, dass sich die südlich angrenzenden Anlieger beschweren. Alternativ wäre eine so genannte orientierende Beleuchtung nur im Bereich der Grünfläche vorstellbar. Die Kosten hierfür werden auf rund 40 000 Euro beziffert. Das Tiefbauamt zeigte sich skeptisch: „Generell ist zu überlegen, ob Geh- und Radwege in Ortsrandlage ausgeleuchtet werden müssen, zumal am nördlichen Fahrbahnrand der Kocheler Straße ein beleuchteter Gehweg vorhanden ist“, heißt es in einer Stellungnahme.

Ingo Presuhn, Mitarbeiter des Marktbauamts, wies darauf hin, dass auch die Route Murnau-Froschhausen nicht beleuchtet ist. Und offenbar auch weitere. „Wenn wir da anfangen“, koste das viel Geld.

In dem Bereich an der Kocheler Straße ist Stefan Lechner (ÖDP/Bürgerforum) täglich unterwegs. Seine Erfahrung: „Es ist nicht so wahnsinnig dunkel.“ Weil die Nordseite beleuchtet ist, sei es „so hell, dass man ohne Weiteres gehen oder radfahren kann“.

Welf Probst, Fraktionssprecher der Freien Wähler, betonte hingegen, dass das nicht irgendein Radweg sei, „sondern der Zubringer zu unserem größten Arbeitgeber“, der Unfallklinik. „Die Beleuchtung ist tatsächlich sehr mau.“

Skeptisch in Bezug auf den Urban-Antrag zeigte sich Sabine Pecher (ÖDP/Bürgerforum). „Der Radler muss selbst für Licht sorgen.“ Die Gemeinderätin konnte auch nicht nachvollziehen, 132 000 Euro für eine Beleuchtung auszugeben, während kein Geld für den Weg da sei, der vom Bahnhof zur Seestraße führt. Er sollte verlegt und verbreitert werden. Doch der Gemeinderat sagte Nein (wir berichteten).

Am Ende lehnte der Bauausschuss Urbans Antrag ab. Allerdings will man sich die Sache noch einmal anschauen, wenn der Straßenraum in der Marktgemeinde neu mit LED-Technik ausgestattet wird.

Roland Lory

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