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Der Gründer legt Hand an: Geschäftsführer Thomas Eckel mit einem kleinen Trommelröster.

Neues aus der Wirtschaft

Murnauer Kaffeerösterei braucht mehr Platz - und baut in Söchering

Die Murnauer Kaffeerösterei braucht mehr Platz. Daher baut die Firma in Söchering für 1,6 Millionen Euro.

Murnau – Die Kaffeerösterei Murnau hat ihren Ursprung in der Kaffeeleidenschaft von Thomas Eckel. Der Inhaber entdeckte seine Kaffee-Begeisterung in den 1990er Jahren auf einer Plantage auf Hawaii. Bereits 2004 begann er mit dem privaten Vertrieb von Plantagen-Kaffee an Bekannte und Freunde.

In der Rösterei lagern Kaffeesäcke aus aller Welt – von Brasilien über Äthiopien nach Indonesien. Doch es gibt ein Problem. „Der Platz geht uns aus“, sagt Eckel. Daher hat der Firmengründer entschieden, zu bauen. Fündig wurde der 47-Jährige im Gewerbegebiet Obersöchering. Dorthin werden die Rösterei, die bisher in Weilheim-Lichtenau angesiedelt war, und das Büro (bislang in Murnau) verlagert. „Die Gemeinde Söchering beeindruckt uns seit Jahren“, betont der Geschäftsführer. „Die sozialen Strukturen und das Umweltbewusstsein waren für uns als Unternehmer ein wichtiger Faktor bei der Standortsuche.“

Das Kaffeehaus bleibt weiter in Murnau Am Mösl. In Obersöchering ist dem Chef zufolge keines geplant. Eckel, diplomierter Röstmeister sowie geprüfter Chef-Diplom-Kaffeesommelier, nimmt kräftig Geld in die Hand. Das Projekt ist nach seinen Angaben mit 1,6 Millionen Euro netto angesetzt. Es wird bereits seit ein paar Wochen gebaut. Das Objekt wird eine Größe von 1500 Quadratmeter haben. Der Umzug ist für Frühjahr 2020 geplant.

„Das kontinuierliche Wachstum hat dazu geführt, dass die Produktions- und Büroräume zu klein werden“, erzählt der Unternehmer. „Da diese auch an zwei verschiedenen Standorten sind, macht eine Zusammenlegung in unserer Größe Sinn.“ Man wolle „effizienter und effektiver arbeiten“. 2018 hat der Betrieb 140 Tonnen Röstkaffee hergestellt. Für dieses Jahr sind 160 bis 165 Tonnen geplant.

Der Name „Murnauer Kaffeerösterei“ bleibt bestehen. Die Firma, die 2008 in Murnau aufmachte, hat derzeit rund 20 Mitarbeiter. Diese Zahl will Eckel erst einmal beibehalten.

Die Firma vermarktet ihre Produkte unter anderem über Rewe, Edeka und V-Markt, aber auch die heimische Gastronomie wird beliefert. Die Rösterei bietet zudem Kurse an. Da geht es zum Beispiel ums Brühen und Mahlen, das Handwerk des Barista, Sensorik und das Thema Wasser.

Roland Lory

Auch interessant: Der harte Kampf des Murnauer Einzelhandels gegen die Konkurrenz aus dem Netz

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