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In diesem Gebäude im Murnauer Kemmelpark ist die Edeka-Filiale untergebracht.

Er verfehlt knapp scharfkantige Metallgestelle

Alkoholisierter Jugendlicher (15) will Supermarkt-Dach besteigen – und stürzt ab

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Lebensgefährlicher Leichtsinn: Ein Jugendlicher aus Großweil hat versucht, sich auf das Dach der Edeka-Filiale im Kemmelpark in Murnau zu hangeln. Er fiel etwa vier Meter in die Tiefe. 

Murnau – Dieser Leichtsinn hätte auch tödlich enden können: Der Fall des 15-jährigen Großweilers, der am Wochenende im Murnauer Kemmelpark zu Sturz gekommen ist und schwere Kopfverletzungen erlitten hat, besitzt weitaus mehr Dramatik als zunächst bekannt. Der angetrunkene Jugendliche hatte offenbar versucht, sich auf das Dach des Edeka-Marktes an der Kemmelallee zu hangeln – und war dabei abgestürzt.

Die Murnauer Polizei bestätigte den Vorfall am Montag. Sie geht davon aus, dass der 15-Jährige mit den Füßen auf einem Vorsprung in vier Metern Höhe stand, bevor er weiterkletterte und in die Tiefe fiel. Die Beamten vor Ort stellten zudem Alarmierendes fest: Abschürfungen an der Wand, die davon zeugten, dass wohl schon zuvor jemand versucht hatte, auf den Supermarkt zu gelangen.

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 Murnaus Polizei-Chef Joachim Loy warnt eindringlich davor, Dächer zu besteigen: „Das ist lebensgefährlich.“ Er kennt solche Fälle von Realschule und Gymnasium. Der Edeka-Markt war ihm in diesem Zusammenhang bisher nicht bekannt. Loy kündigt an, dass Streifen das Gebäude nachts verstärkt im Auge behalten werden. „Wenn jemand Nervenkitzel sucht, soll er zur Freiwilligen Feuerwehr gehen“, sagt er.

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Sturz von Supermarkt-Dach in Murnau: Jugendlicher nicht ansprechbar

Was den Großweiler zu der Leichtsinns-Tat trieb, ist unklar. Als Polizeikräfte in der Nacht zum Samstag vor Ort eintrafen, lag er heftig blutend und mit schweren Kopfverletzungen auf dem Asphalt. Er war nicht ansprechbar, schwebte aber nicht in Lebensgefahr. Sein Begleiter, ein junger Murnauer, hatte sich der Situation gestellt und Hilfe gerufen.

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Der Verunglückte war vermutlich zunächst auf einen Container an der Warenanlieferung geklettert und dann weiter auf den Vorsprung, um anschließend aufs Dach zu gelangen. Dabei besaß der 15-Jährige mehr Glück als Verstand: Beim Sturz in die Tiefe hat er scharfkantige Metallgestelle im Containerbereich nur knapp verfehlt. 

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