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Das Organisationsteam freut sich auf den Umzug: (v. v. l.) Michael und Melanie Montag (Feuerwehr), Josef Bierling (Sportverein Hechendorf), (M.v.l.) Philip Schürlein (Tourist-Info), Thomas Hiehnle (Bundeswehr), Lorenz Brey (Gebirgstrachten-Erhaltungsverein), (h. v. l.) Martin Lutz (Feuerwehr) und Erwin Eibl (Riegseefischer). 

Vereine bereiten Murnauer Großveranstaltung vor

Christkindlmarkt: Neuer Standort, bewährtes Konzept

Der Murnauer Christkindlmarkt zieht um: Heuer findet der beliebte Budenzauber erstmals auf dem Areal vor dem Kultur- und Tagungszentrum statt.

Murnau – Der Christkindlmarkt, den die Murnauer Vereinsgemeinschaft traditionell am dritten Adventswochenende bislang in der Fußgängerzone veranstaltete, zieht jedes Jahr mehrere tausend Besucher an. Das liegt unter anderem an der stimmungsvollen Atmosphäre in Murnaus „guter Stube“.

    Heuer erfährt die siebte Auflage des Marktes am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Dezember, erstmals einen entscheidenden Ortswechsel. Wie berichtet, weicht die Vereinsgemeinschaft aus Sicherheits- und Platzgründen auf den neu gestalteten Platz vor dem Kultur- und Tagungszentrum (KTM) aus. Dies wurde jetzt auf einer Versammlung der zahlreichen Teilnehmer in der Burgklause im Detail besprochen.

    Wie Organisationsmitglied Michael Montag von der Freiwilligen Feuerwehr mitteilte, berge der neue Standort enorme logistische Vorteile. Unter anderem wolle man das Festbüro im KTM unterbringen, die Standbetreiber würden die Lagermöglichkeiten dort nutzen und für die Besucher stünden unterhalb des Foyers ausreichend sanitäre Anlagen zur Verfügung. „Das alles kommt uns sehr entgegen und vereinfacht viele Abläufe“, erklärt Montag. Insgesamt beteiligen sich 24 Vereine und 3 Gewerbetreibende an der Standmeile, die sich in Teilbereiche des Gabriele-Münter-Platzes, der Bahnof- und Kohlgruberstraße mitsamt Burggraben sowie Postgasse erstreckt.

    Durch Letztere hätten die Gäste laut Mit-Veranstalter Josef Bierling eine direkte Anknüpfung in die Fußgängerzone, wo die Geschäfte und das Hüttendorf zum Verweilen einladen. Einbußen für die Gewerbetreibenden befürchtet er nicht: „Das ist eher von Vorteil, weil die Leute die Einkaufsmöglichkeiten ohne das übliche Gedränge viel freier nutzen können.“ Anfangs hätten sich zwar seitens mancher Geschäftsinhaber Gegenstimmen geäußert, doch nun zögen alle an einem Strang.

    Wie Bierling, der für die CSU im Gemeinderat sitzt, weiter ausführte, konnte der Markt als Veranstaltungsort den verschiedenen Auflagen grundsätzlich nicht mehr gerecht werden. Die Sicherheit der Besucher stehe an erster Stelle. Darum werden an den Ein- und Ausgängen des Christkindlmarktes Barrikaden zum Schutz vor terroristischen Anschlägen errichtet. Außerdem müssen Standards für Rettungsgassen eingehalten werden, was Bierling zufolge im beengten Zentrum kaum möglich gewesen war. „Der Umzug ist eine Entscheidung der Vernunft“, erklärt er. Schließlich ändere sich an dem Konzept nichts. Die große Bühne wird vor dem ehemaligen Eingang des Postgebäudes stehen. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgen unter anderem Jugend- und Blasorchester (JBO), Cantamus, der Staffelseechor und Jagdhornbläser. Das Bühnenprogramm zählt neben der lebenden Krippe nach wie vor zu den Hauptattraktionen des Marktes. Hinzu kommt, dass der Nikolaus mit seiner Kutsche auf dem neuen Platz vorbeischauen wird. Das war in der Fußgängerzone aufgrund des Platzmangels im vergangenen Jahr nicht machbar. Am beiden Tagen wird der Christkindlmarkt jeweils um 11 Uhr vom JBO eröffnet. Ende ist am Samstag, 16. Dezember, um 19 Uhr. Am Sonntag, 17. Dezember, um 18 Uhr.

Constanze Wilz

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