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In besten Händen: die befreite Taube mit Benedikt Hosp, einem ihrer Retter.

Tierisch netter Einsatz in Murnau

Da kriegst einen Vogel: Feuerwehr rettet gefangene Taube

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Spatz in der Hand, Taube auf dem Dach? Egal: Wer in Not ist, kann auf Murnaus Feuerwehr zählen. Wie der Vogel, der am Montagnachmittag an der Ecke Schloßbergstraße/Untermarkt festsaß – gefangen im Gebäude-Turm mit dem markanten Trauben-Ausleger.

Murnau– Florist Andreas Müssig hatte bemerkt, wie die Taube im Inneren immer wieder panisch gegen eines der Gitter flog, das die Öffnungen verschließt und relativ frisch angebracht worden war, um Vögel aus-, nicht um sie einzusperren. Die Taube war offenbar übersehen worden und nun gefangen – da kriegst einen Vogel.

Müssig jedenfalls alarmierte Feuerwehr-Kommandant Florian Krammer, der mit Herbert Maurus, Benedikt Hosp und großer Drehleiter ausrückte. Maurus und Hosp schwebten im Rettungskorb zur Trauben-Taube, öffneten vorsichtig das Gitter und fingen das geschwächte Tier aus der Familie der Columbidae ein. Verletzungen seien nicht zu sehen gewesen, sagt Krammer: „Die Taube hat sich ganz normal bewegt.“ Die Rettersetzten die versehentlich Gefangene sachte auf dem Boden ab, wo sie sofort Essbares suchte. Krammer, ganz Vogelkavalier, marschierte zum Bäcker und besorgte Stärkung in Form von Bröseln, die ausgezeichnet mundeten – da möchte man doch Taube sein. Eine tierisch nette Geschichte. Und irgendwie auch vogelwild.

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