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Will mit diesem Stern den besinnlichen Charakter des Hüttendorfs hervorheben: Franz Windirsch vom Wirtschaftsförderverein.

Großformatiger Wegweiser

Murnauer Hüttendorf eröffnet - das erwartet die Besucher

Es versüßt das Warten auf Weihnachten: Das Murnauer Hüttendorf verbreitet ein besinnliches Flair. Jetzt hat jetzt einen Stern bekommen.

Murnau – Vorweihnachtliche Stimmung in der Adventszeit verbreitet das Murnauer Hüttendorf, das seit über zehn Jahren in Folge am südlichen Ende der Fußgängerzone aufgebaut wird und damit eine feste Institution in der „guten Stube“ des Ortes ist. Die Stände erstrecken sich vom Platz vor dem Rathaus bis zur Mariensäule. Ab  Samstag hat das Hüttendorf bis einschließlich Montag, 24. Dezember, täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Veranstalter ist der Verein zur Wirtschaftsförderung.

In dessen Vorstand sitzt Franz Windirsch, Herausgeber des regionalen Magazins „Melange“. Der gebürtige Oberammergauer, der seit zehn Jahren in der Staffelsee-Gemeinde beheimatet ist, beteiligt sich heuer erstmalig aktiv an der Organisation und legt großen Wert darauf, dem Hüttendorf einen besinnlichen Charakter zu verleihen. Als Symbol hierfür dient ein großformatiger weißer Stern mit einem Durchmesser von 120 Zentimetern, der von den Riegseer Künstlerinnen Nana Klaass und Susanne Winter eigens für diesen Zweck angefertigt wurde. Das Objekt leuchtet im Dunkeln und wird auf Höhe des Rathauses an einem Drahtseil befestigt, sodass es über dem Hüttendorf „schwebt“. Angelehnt ist das Motiv an den Stern von Bethlehem: eine Himmelserscheinung, die gemäß dem Matthäus-Evangelium die Sterndeuter zum Geburtsort von Jesus Christus führte.

„Das war meine Idee“, sagt Windirsch. „Der Stern steht symbolisch für die Unterkunft. Also einen Treffpunkt, an dem sich Menschen unabhängig von ihrer Nationalität oder Schichtzugehörigkeit versammeln können.“ Außerdem sollen die Maria-Hilf-Kirche und das Rathaus abends beleuchtet sein – laut Windirsch ein weiteres Zeichen für eine Herberge, die jedermann offen steht. Zudem wird ein kleiner weißer Stern in der Gasse zwischen Maria-Hilf-Kirche und VR-Bank angebracht. Er dient als eine Art Wegweiser zum Ort des Geschehens. „Der Grundgedanke ist, das Ganze spartanisch zu halten. Ohne Heizpilz et cetera. Im Fokus steht das Besinnliche, der Austausch untereinander“, sagt Windirsch.

Bislang haben sechs Teilnehmer zugesagt. Beispielsweise gibt es einen Stand mit tibetischem Kunsthandwerk, Parfümölen und Seidenröcken. Ferner werden Dekorationsartikel, Wolldecken, handgefertigte Lederwaren und kulinarische Schmankerl wie gebrannte Mandeln oder Magenbrot angeboten. Darüber hinaus sind lokale Gastronomen mit von der Partie. Zum Beispiel sorgen die Staffelseewirte für das leibliche Wohl der Besucher. Neben Glühwein, Schnaps und Punsch gibt es an der „Kesselhüttn“ Bratwurst-Klassiker von hiesigen Metzgern. Abends werden wechselnde Gerichte frisch aus dem Kessel angeboten. An der Hütte „da marco“ bekommt man Spezialitäten aus Südtirol, Salsicce nach eigenem Rezept sowie Feuerzangenbowle. Die feierliche Einweihung des Murnauer Hüttendorfes findet am  Samstag um 17 Uhr statt. Für musikalische Untermalung sorgt das Jugend- und Blasorchester Murnau. Ferner findet im Rahmen des Hüttendorfes ein offenes Adventsliedersingen in der Maria-Hilf-Kirche statt. Die Termine sind immer donnerstags (6., 13. und 20. Dezember) jeweils von 15.30 bis 16.15 Uhr.

 CONSTANZE WILZ

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