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Storch füttert Küken: letztes Jahr in Murnau.

Geschwister könnten folgen

Storchen-Nachwuchs früher geschlüpft

Sie hatten es eilig: Schon vor dem vorausgesagten Geburtstermin kamen nun die Storchenbabies zur Welt. Ob noch weitere Eier im Nest liegen, ist unklar.

Murnau– Die Geburt kam früher als erwartet. Gut eine Woche werde es schon noch dauern, bis die Eier des Storchenpaars auf dem Dach der Emanuel-von-Seidl-Grundschule in Murnau ausgebrütet sind, hat sich Michael Schödl gedacht. Der voraussichtliche Geburtstermin war eigentlich vom 11. bis zum 16 Mai. Dementsprechend überrascht war der Geschäftsführer der Regionalgruppe des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), als er am  Donnerstag in der Früh einen Blick auf das Dach der Schule warf. Da reckten nämlich bereits zwei kleine Küken, die von ihren Eltern gefüttert wurden, ihre Köpfe aus dem Nest. „Vielleicht werden es noch mehr“, sagt Schödl.

In den nächsten Tagen könnten nämlich noch weitere Storchenbabys das Licht der Welt erblicken. Wie viele Eier noch im Nest liegen, kann auch Schödl nicht genau sagen. „Störche können bis zu fünf Stück legen“, sagt er. Gut möglich also, dass sich auf dem Schuldach bald mächtig was rührt.

Gebrütet hat das Storchenpaar bereits seit dem 6. April dieses Jahres. Damals machte den Tieren der erneute Wintereinbruch mit Schneefall zu schaffen. Waren die ersten Sonnenstrahlen am gestrigen Donnerstag nach diesem Wettertief der Grund dafür, dass sich der Nachwuchs dazu entschlossen hat, die Eierschalen schon etwas früher aufzubrechen? Das mag durchaus sein. Genau sagen kann man es jedoch nicht, da die Küken auch schon ein oder zwei Tage früher auf die Welt gekommen sein könnten. 

Magdalena Kratzer

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