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Schnee am Horst: Das Storchenpaar auf dem Dach der Murnauer Emanuel-von-Seidl-Grundschule sorgt dafür, dass die Eier nicht auskühlen, die es seit der ersten Aprilwoche ausbrütet. 

Seit Anfang April brütet das Paar

Murnaus Störche hat der Schnee eiskalt erwischt

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Brüten bei Frost, Schlüpfen an Eisheiligen: Murnaus Weißstörche müssen sich den ungünstigen Witterungsbedingungen stellen. Zu große Sorgen um den Nachwuchs machen sich die Experten aber nicht.

Murnau – Eier im Schnee: Das Oster-Phänomen hat auch Murnaus Weißstörche eiskalt erwischt. Das Paar brütet etwa seit 6. April sein Gelege auf dem Kamin der Seidl-Schule aus und musste sich bisher mit denkbar ungünstigen Bedingungen arrangieren: Schneefall und Frost. Auch in dieser Woche soll es wieder unwirtlich zugehen. Doch Michael Schödl, Geschäftsführer der Regionalgruppe des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), macht sich keine allzu großen Sorgen um die Vögel und ihren Nachwuchs: „Im Prinzip sollten die Störche kurze Kälte- und Schneephasen packen“, sagt der Ohlstädter, der einräumt: „Natürlich ist es anders schöner für sie.“

Die Tiere sind darauf bedacht, ihre Eier warmzuhalten. Mitunter liegt ein Storch flach auf dem Horst und ist vom Boden nicht mehr zu sehen. Wenn es schneit, steht der „Nest-Hocker“ dann und wann auf und schüttelt die Flocken von den Federn. Das Futterangebot lässt bei einer Schneedecke zu wünschen übrig: „Aber es bleiben ja keine 20 Zentimeter liegen“, sagt Schödl. Dazu kommt, dass Kröten abgelaicht haben und die Rückwanderung läuft. Die Störche finden an Gewässern Futter. Auch Regenwürmer stehen auf dem Speiseplan – und nach Schödls Beobachtung ist ein „gutes Mäusejahr“.

Das können die Störche gut gebrauchen, wenn erst einmal die Jungen geschlüpft sind. Schödl rechnet damit, dass deren Entwicklung wegen der Kälte ein wenig länger dauern wird und diese bis Mitte Mai auf die Welt gekommen sind. Die kritische Phase beginnt für die Babys mit zwei bis drei Wochen, wenn sie so groß sind, dass sie nicht mehr richtig unter Mama oder Papa passen, ihr Gefieder aber noch keinen guten Nässeschutz bietet. Längere Kälte- oder Regenphasen enden dann für ein schwächeres Junges bisweilen tödlich. Auch zum voraussichtlichen Geburtstermin könnte es ungemütlich werden. Von 11. bis 15. Mai haben Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie das Sagen – die Eisheiligen. Zumindest an Namenspaten würde es dann nicht fehlen. 

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