Israel schränkt Zugang zum Tempelberg wieder ein - Neue Gewalt befürchtet

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Adrettes Auftreten und mit hohem musikalischen Anspruch: das Murnauer Jugend- und Blasorchester unter Leitung von Michael Schmidt (r.). Foto: herpen

Muttertagskonzert: Jugend- und Blasorchester verzaubert die Zuhörer

Murnau - Mit seinem neu einstudierten Repertoire ist das Murnauer Jugend- und Blasorchester beim traditionellen Muttertagskonzert einmal mehr seinen hohen musikalischen Anspruch treu geblieben.

Die überwiegend jungen Kapellenmitglieder - von Dirigent Michael Schmidt schwungvoll und gleichsam mit Fingerspitzengefühl geführt - begeisterten ihre rund 200 Zuhörer nicht nur durch ihr gekonntes, virtuoses Spiel, sondern auch durch originelle Einfälle: So präsentierten sie die bekannte Amboss-Polka von Albert Porlow mit einem richtigen, von Christoph Grasegger mit zwei Hämmern geschlagenen Amboss, wofür dieser (und natürlich auch der gesamte Klangkörper) besonders viel Beifall erhielt. Auch an außerordentlich schwere Stücke wagten sich Schmidt und die Seinen heran, wie etwa an die ungarischen Tänze fünf und sechs von Johannes Brahms. Beeindruckend dabei die zahlreichen, exakt ausgeführten Tempowechsel sowie das präzise Zusammenspiel, das vor allem bei den kleinen Pausen hervorstach. Eher poetisch hatte dagegen Hiroki Takahashi seine „Fields Overture“ angelegt, die sinnbildhaft ein in der Wildnis herumstreifendes Pferd darstellen soll, einschließlich eines kleinen Vogels, der frech dazwischen-zwitschert - einem Part für die Querflöte. Ein überaus aktueller Appell für Frieden und Gerechtigkeit war die sauber gespielte Rhapsodie „A day of hope“ von Fritz Neubäck. Gleich fünf fesche Klarinetten-Solistinnen traten bei „Claribella“ aus der Feder des Niederländers Wim Laseroms an die Bühnenrampe, vier Posaunisten interpretierten das „Synkopiert Solo“ des erst im Januar verstorbenen Ernst Hoffmann, aus dessen breit gefächertem Schatz an Kompositionen sich die Murnauer Bläser schon oft bedient hatten. Überdies wiesen die beiden charmanten Ansagerinnen Martina Schlögel und Simone Grabmeir darauf hin, dass das Orchester im kommenden Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiere. Man darf auf die musikalischen Leckerbissen gespannt sein. her

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