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Hier im Murnauer Kulturpark steigt im Juni das erste „MurNow“-Spektakel.

Neue Veranstaltung der Marktgemeinde Murnau

Kulturpark als Festival-Gelände

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Die Marktgemeinde Murnau will den Kulturpark stärker mit Leben füllen. Aus diesem Grund feiert dort im Juni ein Fest der Musik- und Kulturszene Premiere, das sich betont modern gibt. Der Titel: „MurNOW“.

Murnau – Murnaus Kulturpark im Süden des Kultur- und Tagungszentrums fristet ein eher beschauliches Dasein. Natürlich ist auf der Grünanlage mit dem herrlichen Bergblick immer wieder was los, ob nun Konzerte, Märkte oder Sportaktivitäten. Aber so richtig im Mittelpunkt des Ortsgeschehens steht sie nicht. Das soll sich ändern. Die Marktgemeinde zieht heuer am Samstag, 3. Juni, ein ganztägiges (12 bis 23 Uhr) Musikfestival für jung und alt auf, das das bestehende Kulturangebot bereichern soll. „Dann verwandelt sich der Park in einen Ort der offenen Musik- und Kulturszene“, erklärt die Verwaltung in einer Pressemitteilung. Das Beste: Der Eintritt ist frei. Die Murnauer können sich somit auf einen kleinen Festival-Sommer freuen. Denn etwas später am 22. und 23. Juli steigt auf dem Areal des einstigen Gemeinde-Krankenhauses auch noch das kultige Kulturknall-Spektakel des Vereins Menschen Helfen.

    Der Titel des besagten Parkfests der Gemeinde – „MurNow“ ist eine Kombination aus dem Ortsnamen Murnau und dem englischen Wort für „jetzt“ – ist Programm: „Ein Fest mit direktem Ortsbezug, auf der Höhe der Zeit und für alle Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Hauptorganisatorin Veronika Jones, die für die Grünen im Gemeinderat sitzt.

    Die Idee zu dem Ganzen geht auf einen Antrag zurück, den Jones zusammen mit ihren Gemeinderatskolleginnen Anna Schlegel (ÖDP/Bürgerforum) und Dr. Elisabeth Tworek (SPD) im Zuge der zurückliegenden Haushaltsberatungen eingereicht hatte. Es folgten mehrere Sitzungen eines ehrenamtlichen Organisationsteams. Jetzt steht das Programm – und kann sich sehen lassen. Auf zwei Bühnen treten laut Jones rund 15 Künstler auf. „Das wird gut“, sagt sie. Für jeden Geschmack sei etwas dabei.

    Die Bandbreite reicht vom Kinderchor des Trachtenvereins und Schauspieler Wilhelm Manske bis hin zu Bands wie Fretless und Geistiger Unrat. Hinzu kommt ein Rahmenprogramm mit Kinderbetreuung, Aktionen in der Gemeinde-Bücherei und Info-Ständen verschiedener Organisationen. Jones, die von einigen hundert Besuchern ausgeht, spricht von einem „Fest für die ganze Familie“. Alle seien eingeladen, die eigene Picknickdecke mitzunehmen und es sich auf der Wiese gemütlich zu machen. Das Festival – bei schlechtem Wetter findet es im Kultur- und Tagungszentrum statt – soll keine Eintagsfliege bleiben, sondern eine Dauereinrichtung werden. Jones: „Es wäre schön, wenn sich das zu einer Institution entwickelt.“

    Für Dr. Elisabeth Tworek steht fest: „Der Park hat Potential.“ Die Kulturreferentin spricht von einem „Ort für alle“. Es wäre schön, wenn vor allem junge Leute das Areal als Treffpunkt für sich entdeckten. Außerdem sei es ihr wichtig, dass Ehrenamtliche selbst Kultur organisieren – und nicht nur konsumieren.

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