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Die neuen Funktionsträger des SPD-Ortsvereins: (v.l.) René Rabl, Elisabeth Maise-Ball, Jens Abraham, Karin Wawacek, Diana Kaiser, Richard Mohr, David Burkhart und Dagmar Diwok. 

Wahlen bei der Jahresversammlung

SPD-Murnau: Richard Mohr bleibt an der Spitze

Zwar hat der Ortsverein in den vergangenen Jahren mehr Mitglieder bekommen. Die wenigsten sind davon aber jung. 

Murnau – Der SPD-Ortsverein Murnau hat zugelegt. Gegenüber dem Tiefststand von 63 Mitgliedern im Jahr 2015 sind es heuer elf Mitglieder mehr. 74 Gleichgesinnte sind „für Diaspora-Sozis ganz gut“, stellte der Vorsitzende des Vereins, Richard Mohr, in der Hauptversammlung fest. Zu der waren 17 Sozialdemokraten und drei Gäste ins Pantl-Bräu gekommen.

Bei den Vorstandswahlen wurde Mohr einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden ohne Gegenstimmen gewählt. Stellvertretende Vorsitzende bleibt Diana Kaiser, Kassier ist Roland Schönnagel, Schriftführer René Rabl. Zu Beisitzern wurden Jens Abraham, Ricarda Schönnagel und David Burkhart gewählt. Revisoren sind Hans Hörsch und Heinz Schwerdtfeger.

Als Delegierte und Ersatzdelegierte werden Mohr, Kaiser, Abraham, Burkhart, Rabl, Elisabeth Maise-Ball, Dagmar Diwok, Jost Schlegtendahl und Karin Wawacek den SPD-Ortsverein bei der Aufstellungskonferenz für die Europawahl und bei der Unterbezirkskonferenz vertreten. Besonders am Herzen liegt den Genossen die Westtorhalle in Riedhausen, wie die anschließende Diskussion aktueller kommunalpolitischer Themen zeigte. Sie wollen sich für den Erhalt der in der Kleinkunstszene etablierten Lokalität einsetzen.

Bei der Versammlung ging es um Zahlen: Das Hickhack über die Bildung einer Großen Koalition in Berlin hatte dem Ortsverein laut Mohr einen starken Zulauf beschert. Die Mehrheit derer, die zur Abstimmung die Mitgliedschaft beantragt haben, seien auch geblieben. Frauensache ist – trotz Quotenforderung – die SPD nur bedingt, wie die Statistik zeigt: 62 Prozent der Mitglieder des Ortsvereins sind Männer. Die Hälfte aller Roten im Raum Murnau ist über 60 Jahre, 40 Prozent sind zwischen 35 und 59 Jahre alt, die U35-Generation stellt nur zehn Prozent der hiesigen Genossen. Entsprechend sind die „Rentner“ unter den Berufsgruppen stark vertreten. „Sehr viele“ haben laut Mohr dies zumindest als Berufsbezeichnung angegeben, vier gehören zur Gruppe der Schüler und Studenten. Sechs Mitglieder sind Beamte, auch ein Arbeiter ist Mitglied der Arbeiterpartei.

Die Zuordnung zu Berufsgruppen ist laut Mohr allerdings nicht sehr aussagekräftig, da Veränderungen nicht immer gleich gemeldet würden. Von den Schülern und Studenten in der Statistik könnten durchaus einige jetzt in Lohn und Brot stehen.

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