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Stehen für regionale Produkte: Die Aussteller Gerhard Schöber (v.l.) von der Schaukäserei Ettal, Barbara Gilg (Griesbräu Murnau) und Benjamin Aurhammer von der gleichnamigen Oberammergauer Bäckerei und Konditorei.

Neuauflage fest eingeplant

Große Resonanz beim ersten Tourismustag der Zugspitz Region

Produkte aus der Region stehen derzeit hoch im Kurs. Sie kosten zwar gelegentlich etwas mehr, dafür weiß der Verbraucher, wo die Ware herkommt und wer dahintersteht. Um Regionalvermarktung ging es auch beim ersten Tourismustag der Zugspitz Region GmbH in Murnau mit rund 250 Fachbesuchern.

Murnau – „Wir wollen die Zugspitzregion als gemeinsame Marke stark machen und sie weiter entwickeln.“ Dies betonte Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Anton Speer (Freie Wähler) im Rahmen des ersten Tourismustages, den die Zugspitz Region GmbH im Murnauer Kultur- und Tagungszentrum veranstaltete.

Der Fachtag stand unter dem Motto „Regionsvermarktung und Regionalvermarktung“. Damit sollte er als Aktionsplattform für touristische Dienstleister wie Hotelbetreiber, Gastronomen, Gastgeber sowie regionale Unternehmen dienen. So standen zum Beispiel Impulsvorträge und eine Podiumsdiskussion der Geschäftsführer der Tourismusregionen auf der Tagesordnung. Der Titel: „Regionsvermarktung in der Zugspitz Region: Rückblick und Ausblick auf Chancen und Gefahren“. Moderiert wurde das Ganze von Dennis Burk, der durch Radio Oberland bekannt ist.

Die Resonanz war groß. Laut Veranstalter fanden sich insgesamt rund 250 Fachbesucher ein, um Ideen auszutauschen, Netzwerke zu schaffen und regionale Produkte zu verkosten.

Im Foyer boten fünfzehn Aussteller unter anderem zahlreiche Schmankerl zum Probieren an. Darunter etwa Barbara Gilg von der Murnauer Brauerei Griesbräu und Gerhard Schöber (Schaukäserei Ettal). Beide zeigten sich von dem Konzept des Tourismustages begeistert und sind davon überzeugt, dass die Wertschätzung für Waren aus der Region steigen sollte. „Regionalvermarktung ist ein ganz starkes Thema. Man weiß bei unseren Produkten, wo sie herkommen. Das lässt sich lückenlos nachverfolgen, und die Qualität spricht für sich“, erklärte Schöber. Ihm zufolge werde die Nachfrage nach lokal produzierten Waren immer höher, was auch mit den Lebensmittelskandalen zusammenhänge.

Diesen Aspekt griff auch der Murnauer Bürgermeister Rolf Beuting (ÖDP/Bürgerforum) in seiner Begrüßungsrede auf: „Regionale Erzeugnisse sind sicher und zeichnen sich beispielsweise durch kurze Transportwege aus. Das ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll.“ Dem konnte der Wirtschaftsförderer des Landkreises und Geschäftsführer der Zugspitz Region GmbH, Sebastian Kramer, nur zustimmen. Er fügte an, dass der Tourismus neben dem Gesundheitssektor als stärkstes Standbein fungiert.

Grundsätzlich bemerkte er: „Die Kooperation der Talschaften soll die gute Zusammenarbeit im Landkreis darstellen. Dadurch wollen wir die Zugspitz Region nachhaltig nach vorne bringen.“ Aufgrund des großen Interesses soll sich der Tourismustag fest etablieren. Kramer kündigte eine Wiederholung im nächsten Jahr an.

Constanze Wilz

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