Wer wird der neue Ärztliche Direktor?

Unfallklinik Murnau: Bühren-Nachfolge noch offen

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Ende März gibt Professor Dr. Volker Bühren seinen Posten als Ärztlicher Direktor auf. Sein Nachfolger steht jedoch noch nicht fest. 

Murnau – Der Nachfolger von Professor Dr. Volker Bühren an der Unfallklinik Murnau steht noch nicht fest. Lisa Schwede, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation des Hauses, verweist nach einer Tagblatt-Anfrage auf Gespräche in den nächsten Wochen.

Bühren (65) hört Ende März aus Altersgründen nach exakt 25 Jahren auf dem Posten des Ärztlichen Direktors der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik auf, die großes Renommee besitzt. Es gilt damit, einen der wichtigsten Spitzen-Posten zu vergeben, die der Landkreis zu bieten hat. Die Stelle des Ärztlichen Direktors wurde nach Angaben Schwedes öffentlich ausgeschrieben. Bis Mitte Oktober gingen mehr als 20 Bewerbungen ein, allesamt von Männern. Die Auswahl des Bühren-Nachfolgers übernimmt eine Kommission, der „neben der Geschäftsführerin Sarah Heinze weitere Kollegen aus dem Klinikverbund angehören“, so Schwede. Dabei seien sowohl Personal-Fachleute als auch ärztliche Vertreter sowie Konzerngeschäftsführer Reinhard Nieper eingebunden. „In den nächsten Wochen werden entsprechende Gespräche stattfinden“, sagt Schwede. Einen Termin, bis zu dem die Entscheidung feststehen soll, nennt sie nicht.

Die Auswahl bedeutet für die Unfallklinik eine enorm wichtige Weichenstellung. Das Hospital bietet Spitzenmedizin und besitzt einen ausgezeichneten Ruf. Bühren hat die Klinik seit 1993 stetig weiterentwickelt und zum Traumazentrum ausgebaut. Top ist die UKM auch als Arbeitgeber im Landkreis: Rund 2000 Beschäftigte stehen in Lohn und Brot. Pro Jahr werden etwa 14 000 Patienten stationär behandelt. 

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