Flugzeug bei Ravensburg abgestürzt: Drei Tote

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Stellt eine Gefahr dar: Diese etwa 150-jährige Esche am Viehmarktplatz soll gefällt werden.

Fällung von etwa 150-jährigem Baum beschlossene Sache

Risiko für Schulkinder: Steinalte Esche muss weichen

Die etwa 150 Jahre alte Esche vor dem Gebäude der Murnauer Gemeindewerke am Viehmarktplatz muss weichen. Dies hat der Werkausschuss einstimmig beschlossen. Hauptgrund für die Fällung ist die Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe des angeschlagenen Baums, die täglich viele Grundschüler nutzen.

Murnau – Bereits wiederholt war deshalb Totholz von der Esche entfernt worden.

Wie Bürgermeister Rolf Beuting (ÖDP/Bürgerforum) in der Sitzung des Werkausschusses erklärte, hatte im Frühjahr der Sachverständige Philipp Lehner eine so genannte Schalltomographie an dem Baum vorgenommen, die ergeben habe, dass bereits 53 Prozent des Stammquerschnitts von einer Fäule beziehungsweise Höhlung betroffen seien. Folglich habe der Experte eine mittelfristige Entfernung des Baums empfohlen. „Da der Baum sehr prägend für das Ortsbild ist, wurde eine weitere Begutachtung durch das Büro Tree-Consult, Brudi und Partner durchgeführt“, so Beuting. „Auch hier war das Ergebnis, dass als Sofortmaßnahme ein Rückschnitt der Äste notwendig ist und man mittelfristig nicht um eine Entfernung des Baums herumkommt.“

Nachdem bei dem starken Wind am 6. August zwei größere Äste herabgefallen waren, sei ein starker Rückschnitt auf den jetzigen Stand vorgenommen worden. Bei allen Untersuchungen und Ortsterminen seien der Baumbeauftragte des Gemeinderats, Welf Probst (Freie Wählergemeinschaft), und ein Vertreter des Landratsamts dabei gewesen.

Vor allem die Gefährdung der Kinder durch herabfallende Äste bewog die Gremiumsmitglieder, für eine zeitnahe Fällung zu votieren. Auch Probst befürwortete die Entfernung und schlug eine Überplanung beziehungsweise Neugestaltung des Platzes vor den Gemeindewerken vor: „Dabei ist auf die Erhaltung des vorhandenen Bergahorns besonders zu achten, vielleicht auch eine zusätzliche Pflanzung eines weiteren Bergahorns zu überlegen.“

Heino Herpen

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