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An der Uffinger Kläranlage soll die Antennenanlage aufgestellt werden.

Mobilfunkmast in Uffing

Bau aufgeschoben, nicht aufgehoben

Uffing - Jahrelang hat sich die Lokalpolitik mit dem Thema Handy-Antenne beschäftigt. Nun steht fest: Die Mobilfunkanlage an der Uffinger Kläranlage wird nicht vor April 2017 errichtet. Die Stelle wurde in Absprache mit den Beteiligten gewählt.

Bis zum Bau eines Mobilfunkmasts an der Uffinger Kläranlage wird noch einige Zeit ins Land ziehen. Der geplante Standort sei „in der Priorität zurückgestuft worden und wird voraussichtlich eher mittelfristig realisiert, frühestens ab April 2017“. Dies teilt eine Vodafone-Sprecherin mit. Sie dementiert damit eine Aussage von Bürgermeister Rupert Wintermeier (WGU) in der Dezember-Ausgabe des Uffinger Bürgerblatts. „Der Mast soll nun in kürzester Zeit errichtet werden“, hält der Rathauschef darin fest.

Auf Tagblatt-Nachfrage sagt Wintermeier, dass ein Mitarbeiter des Antennenbauers Abel Mobilfunk GmbH erklärt habe, dass die Anlage „möglichst schnell“ beziehungsweise „relativ schnell“ errichtet werden solle. So zügig scheint es aber nun doch nicht zu gehen. „Solche Verschiebungen in der Priorität kommen aufgrund der Vielzahl der geplanten Projekte häufiger vor“, erläutert die Vodafone-Sprecherin. 

Die Antenne soll laut Wintermeier rechts vor dem Kläranlagentor realisiert werden. Die Mitglieder des Gemeinderats wählten diese Stelle in Absprache mit der Firma Abel, unmittelbaren Anwohnern sowie mit Hilfe des Umweltinstituts und einem Rechtsanwalt. „Mir ist bewusst, dass dieser Standort nicht bei allen Begeisterung hervorruft“, sagt der Bürgermeister. Den Mast so zu verstecken, dass man ihn überhaupt nicht sieht, sei jedoch nicht machbar.

Die Funkanlage soll möglichst viel der Uffinger Fläche abdecken. Bei der dafür notwendigen Höhe – die Rede ist von 30 Metern – sei sie von vielen Stellen aus mehr oder weniger deutlich wahrzunehmen, so Wintermeier. „Aber wenn wir uns jetzt verweigern, dann hat unser arbeits- und kostenintensiv erstellter Teilflächennutzungsplan keine Rechtswirksamkeit mehr, und wir können überhaupt nicht mehr steuernd eingreifen."

Roland Lory

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