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Alle Hände voll zu tun: Ein Feuerwehrmann bringt verbrannte und angekokelte Akten ins Freie.

Kann das noch Zufall sein?

Ein Haus, zwei Kellerbrände: Kripo ermittelt

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Murnau - Kann das noch Zufall sein – oder steckt doch mehr dahinter? Zum zweiten Mal innerhalb von neun Tagen hat es in einem der Kellerräume eines Wohn- und Geschäftshauses an der Murnauer Johannisstraße gebrannt.

Bewohner wurden nicht verletzt, den Schaden schätzt die Polizei auf rund 3000 Euro. Die Ursache des Feuers, das am Freitagabend ausbrach, bleibt bislang unklar – und damit die Frage offen, ob Brandstiftung vorliegt; die Kripo Garmisch-Partenkirchen ermittelt.

Bewohner sollen gegen 20.30 Uhr Alarm geschlagen und das Haus verlassen haben. Die Feuerwehr Murnau, die mit 35 Leuten im Einsatz war – darunter neun Atemschutzgeräteträger, von denen sich einer kurz in ärztliche Obhut begeben musste –, bekam die Flammen rasch unter Kontrolle, so dass nach Angaben der Polizei lediglich die Akten und Regale in dem vollgestellten Keller verbrannten. Einen Schaden am Gebäude konnte die Wehr verhindern.

Viel Zeit nahmen jedoch die Auf- und Ausräumarbeiten sowie die Belüftung des Kellers in Anspruch. Während der Löscharbeiten blieben die Johannisstraße und der Obermarkt gesperrt.

Der Kriminaldauerdienst aus Weilheim übernahm noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache. Die Untersuchungen, die das Fachkommissariat der Kripo Garmisch-Partenkirchen fortsetzt, dauern an. In den Fokus dürfte dabei auch der mögliche Zusammenhang des aktuellen Brands zu dem Feuer vom 20. Oktober rücken, das in einem anderen Keller im gleichen Gebäude ausgebrochen war (wir berichteten). Damals war ein Stapel Gelber Säcke mit Kunststoffabfällen in Flammen gestanden.

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