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Nur noch zu dritt: die Schwanenfamilie am Riegsee.

Erst der Storch, dann der Schwan: Wieder totes Küken

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Riegsee - Die markanten Großvögel in der Region Murnau erleben schwarze Tage, was ihren Nachwuchs angeht. Nach einem kleinen Storch starb nun ein junger Storch. 

Nachdem auf der Emanuel-von-Seidl-Schule ein Storchenkind nach einer anhaltenden Nässe- und Kältephase gestorben ist und ein weiteres in eher schlechtem Zustand zu sein scheint, rückte nun auch die Schwanenfamilie auf dem Riegsee in den Sorgen-Fokus.

Während sich am Samstagvormittag zur Freude der Gäste in Riegsee noch zwei Küken mit ihren Eltern tummelten, war am Sonntag nach Angaben von Monika Gisela Klas eines der Jungen spurlos verschwunden. Klas, die für den Landesbund für Vogelschutz (LBV) die Schwäne im Auge behält, vermutet, dass auch in diesem Fall Kälte und Regen dem Kleinen den Tod brachten – oder ein Hecht zugeschlagen hat. „Darum bekommen die Schwäne meistens viele Junge, damit einige es schaffen, groß zu werden“, sagt Klas. Ihre Hoffnung: „Es wäre schön, wenn dieses eine Küken nun, da das Wetter besser wird, überleben kann.“

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