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Ein Schwerverletzter des Zugunglücks bei Bad Aibling wurde in der Murnauer Unfallklinik operiert.

Zugunglück bei Bad Aibling

Schwerverletzter in Unfallklinik

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Murnau - Rettungshubschrauber Christoph Murnau ist beim schweren Zugunglück in Bad Aibling im Einsatz.

10 Tote, 18 Schwer- und 63 Leichtverletzte – das ist die traurige Bilanz des Frontal-Zusammenstoßes zweier Züge am Dienstag auf der Strecke zwischen Rosenheim und Kolbermoor. Bei solchen Großunglücken werden die Verletzten auf sämtliche Krankenhäuser in der Region verteilt – „da greift das Trauma-Netzwerk für Oberbayern Süd, in dem auch wir gelistet sind“, erklärt Professor Volker Bühren, Ärztlicher Direktor an der Unfallklinik Murnau (UKM). Bereits am Vormittag ist ein Schwerverletzter eingeliefert worden, der massiv in einem der Züge eingeklemmt war – „es hat wohl drei Stunden gebraucht, um ihn zu befreien“. Mittlerweile sei der Mann aber operiert und stabil.

Ob das UKM weitere Patienten aufnimmt, steht noch nicht fest. „Meist bekommen wir noch eine zweite Welle“, betont Bühren. Das heißt nach der Erstversorgung werden Verunglückte auf Spezialkliniken weiter verteilt.

Ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen, das ebenfalls Teil des Trauma-Netzwerks ist, wurden gestern keine Verletzten aus Bad Aibling gebracht. Außer dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau waren keine Kräfte aus dem Landkreis an der Unglücksstelle.

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