Vermutlich gehören die Täter einer Bande an

Nach Casino-Einbruch: Haftbefehl gegen zwei Männer 

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Garmisch-Partenkirchen - Sie haben im Spielcasino einen großen Schaden angerichtet und sind mit ihrem Diebesgut entkommen. Jetzt konnten die Einbrecher identifiziert werden.  

Nach dem Einbruch in ein Casino am Garmisch-Partenkirchner Marienplatz hat die Polizei zwei Verdächtige ermittelt. Die Täter hatten außergewöhnlich hohen Sachschaden angerichtet und waren dann mit ihrer Beute, Bargeld aus etlichen Geldspielautomaten, entkommen. Vor allem die akribische kriminaltechnische Arbeit der Beamten führte jetzt dazu, dass gegen einen 25- und einen 38-jährigen Rumänen Haftbefehle erlassen wurden. Die Fahndung nach beiden läuft.

Über einen Hintereingang gelangten die Einbrecher am 28. Januar gewaltsam in die Räume des Spielcasinos. Drinnen hebelten sie zehn der zwölf Geldspielautomaten auf und erbeuteten daraus einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Daneben fällt vor allem der angerichtete Sachschaden an den demolierten Automaten ins Gewicht: Laut Polizei beläuft er sich auf 60 000 Euro.

Der Hinweis von Kollegen aus Oberfranken auf eine Kontrolle auf der A9 vor rund drei Wochen, brachte die Ermittler der Kripo Garmisch-Partenkirchen jetzt entscheidend weiter. Fotos aus einer Überwachungskamera des Casinos wurden mit erkennungsdienstlichen Unterlagen der bereits früher einschlägig in Erscheinung getretenen Rumänen abgeglichen, ein 25-Jähriger konnte dabei identifiziert werden. Nur Tage später wurde auch der zweite Einbrecher überführt. Spurensicherungsspezialisten der Kripo Weilheim hatten am Tatort Fingerabdrücke gefunden, die anhand eines LKA-Gutachtens einem 38-Jährigen zugeordnet werden konnten. Sie dürften Mitglieder einer südosteuropäischen Einbrecherbande sein, die wohl bundesweit für ähnliche Taten verantwortlich ist.

Rubriklistenbild: © dpa

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