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„Kopf hoch, lieber Felix“

Nach Kreuzbandriss: Fans bauen Felix Neureuther auf

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Diese Verletzung schmerzt nicht nur körperlich: Sie heißt für Felix Neureuther auch, dass er bei den Olympischen Spielen nicht antreten kann. Als Trost erhält er viel Zuspruch von seinen Anhängern. 

Garmisch-Partenkirchen – Der Winter ist gelaufen für Felix Neureuther. Der Garmisch-Partenkirchner hat sich beim Training in Beaver Creek/USA das Kreuzband gerissen. In seiner Video-Botschaft auf Facebook verkündet der Skistar, dass sich sein Traum von einer Olympia-Medaille bei den Spielen in Pyeongchang/Südkorea nicht erfüllen wird. „Ich werde morgen nach Hause fliegen und dann operiert werden“, teilt er seinen Fans mit.

Die Reaktionen auf diesen Post sind enorm. Weit über 571 000 mal wurde das Video allein bis Redaktionsschluss aufgerufen. Mehr als 27 600 Facebook-Nutzer haben darauf reagiert – geschockt, traurig und vor allem mit vielen aufmunternden Worten: „Kopf hoch, lieber Felix“, schreibt eine junge Frau. „Natürlich ist das eine ganz bittere Pille für Dich, aber Du bist noch jung. Im nächsten Jahr kommst du zurück.“ Ähnliche Wünsche hegt ein Rheinland-Pfälzer: „Ich hoffe sehr die OP verläuft optimal, und Du bist bei der Reha für ein Comeback genauso motiviert wie in jungen Jahren.“ Den Ski-Weltcup ohne Neureuther könne er sich überhaupt nicht vorstellen – „das wird für mich ziemlich langweilig“.

Aus Liechtenstein, aus Frankreich, aus Südtirol und vor allem auch aus Österreich bekommt der 33-Jährige Zuspruch. „Auch wenn ich natürlich Marcel die Daumen drücke“, betont eine Tirolerin, „bist Du für mich der fairste und immer gut gelaunteste Sportler des Skiweltcup. Ich wünsche Dir alles Gute, baldige Besserung.“ Ein Landsmann meint, nach dem starken Saisonstart mit dem Slalomsieg im finnischen Levi sei der Kreuzbandriss „natürlich das Schlimmste, was pas

sieren kann“. Zumal damit auch das Olympia-Aus verbunden ist. „Sehr dumm gelaufen.“ Ähnlich sieht’s ein Fan aus Nordrhein-Westfalen: „Ach Mensch Junge, das tut mir sehr leid! Ich hab‘ mich auf tolle Rennen gefreut, nun wünsch’ ich dir ganz herzlich, dass die OP gut verläuft!“ Neureuther habe allerdings die richtige Einstellung, meint sie. „Es gibt Wichtigeres: die Familie.“

Denn das macht der Skistar in seiner Facebook-Nachricht ebenfalls deutlich: „Und wenn man es positiv sehen will, ich kann jetzt sehr viel Zeit mit meiner kleinen Tochter verbringen.“ Diese Zeit mit der kleinen Matilda, die am 14. Oktober geboren wurde, sei „eh unwiederbringlich“, findet eine Münchnerin. „Jetzt kannst du sie vielleicht etwas mehr genießen.“ Viele intensive Momente mit dem Nachwuchs und seiner Lebensgefährtin Miriam Gössner wünschen unzählige Fans und raten Neureuther, diese auch zu nutzen. Und einige haben auch schon Tipps für seine Zukunft parat: Als Nachfolger von ORF-Kommentator Rainer Pariasek wünschen ihn sich einige seiner österreichischen Fans.

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