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Gummistiefel und Regenmantel: In etlichen Kellern in Grafenaschau stand das Wasser.

Die nächste Unwetter-Walze über Grafenaschau

Grafenaschau/Murnau - Die Bewohner des nördlichen Landkreises kommen nicht zur Ruhe: Am Donnerstagabend war es vor allem Grafenaschau, über das ein Unwetter hinweggezogen ist.

Ab zirka 19.15 Uhr hatten rund 15 Feuerwehrmänner des Ortes, die bei den bisherigen Wetterkapriolen in den anderen Gemeinden im Einsatz waren, alle Hände voll zu tun. „Es gingen Starkregen und Hagelschauer nieder“, sagt Kommandant Wolfang Vogt. Neben ausgeschwemmten Wegen haben die Wassermassen vor allem dem Altenpflegeheim Lindenhof zugesetzt. „Dort stand der Keller zirka zehn Zentimeter hoch unter Wasser“, sagt Vogt. Rund dreieinhalb Stunden lang dauerte die Arbeit der Helfer.

Untersützt wurden sie von der Feuerwehr Murnau, allerdings nur mit Material. Denn auch in der Staffelsee-Gemeinde ging es nach dem verheerenden Mittwochabend weiter – zum Glück deutlich abgeschwächt. Laut Kommandant Michael Hosp mussten vor allem in Westried und Moosrain einige vollgelaufene Keller ausgepumpt werden.

Mit dem Schrecken davon kamen drei Murnauer, die auf dem Staffelsee zwischen dem Seehauser Strandbad und der Insel Buchau mit Kanus gekentert waren. Sie konnten sich während des Unwetters ans Ufer retten. Die Feuerwehr musste nicht eingreifen. (sp/as)

Auch andere Teile Südbayerns hat das Unwetter heimgesucht - hier finden Sie die Zusammenfassung!

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