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Naturschauspiel: die Schleifmühlklamm bei Unterammergau.

Warten auf die Entscheidung

Naturpark: Letzte fachliche Hürde genommen

Seit mehr als einem Jahr wird an dem Pflege- und Entwicklungsplan für den Naturpark Ammergauer Alpen gefeilt. Doch die letzte Version kam wieder aus München zur Überarbeitung zurück. Das ist bereits geschehen. 

Florian Hoffrohne hofft auch baldige Entscheidungen.  

Ammertal – Fünf Jahre ist es inzwischen her, dass die Pläne für einen Naturpark Ammergauer Alpen bekannt geworden sind. Seitdem laufen die Vorbereitungsprozesse, die viel mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ursprünglich von den Verantwortlichen erwartet. Inzwischen liegt das Projekt auf dem Schreibtisch des neuen Tourismus-Chefs im Ammertal, Florian Hoffrohne. Er zeigt sich angesichts des Fortschritts verhalten optimistisch. „Ich hoffe, dass das möglichst bald Entscheidungen getroffen.“

Damit meint er das Grüne Licht des Bayerischen Umweltministeriums und damit die offizielle Ernennung zum Naturpark. Auf dem Weg dorthin gilt es nach wie vor, die Hürde Pflege- und Entwicklungsplan zu nehmen. An dem Dokument mit weit über 100 Seiten wird seit mehr als einem Jahr gefeilt. Doch auch die bislang letzte Version, die im Dezember bei der Regierung von Oberbayern eingereicht wurde, kam zurück. „Die Regierung nimmt es sehr genau“, sagt Hoffrohne. Und versteht das nicht als Kritik. Lieber korrigiere man jetzt noch kleine formale Beanstandungen, als das es später Probleme mit dem Ministerium gibt. Doch die Ergänzungen kosten Zeit. Erst für die redaktionelle Bearbeitung, dann muss das ganze Werk gedruckt und erneut gebunden werden. Vergangenen Freitag ging der Brief zurück in die Landeshauptstadt. „Aus fachlicher Sicht gibt es jetzt nichts mehr zu sagen“, ist sich Hoffrohne sicher. Nun sei es am Umweltministerium, die nächsten Schritte einzuleiten.

Dass alles ein bisschen dauert, kommt Hoffrohne nicht ungelegen. So bleiben ihm und dem Naturpark-Verein mehr Zeit, um für die Zeit nach der Ernennung die organisatorischen Grundlagen zu schaffen. Denn mit dem Siegel allein ist es aus zweifacher Sicht nicht getan: Zum einen muss geklärt werden, unter welchen Voraussetzungen der Naturpark-Geschäftsführer künftig arbeitet. Also unter welchen Dach im vertraglichen und auch ganz praktischen Sinn. „Wo steht sein Schreibtisch“, nennt Hoffrohne einer der Fragen, die es zu klären gibt. Dann muss die Ausschreibung der Stelle vorbereitet werden. Und zum anderen gilt es schon darüber nachzudenken, wie der Titel Naturpark mit Leben gefüllt werden kann.

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