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Vergelt’s Gott: Pfarrer Andreas Lackermeier (l.) verabschiedet Andreas Altmiks. 

Pfarrverband Partenkirchen

Neue Aufgaben für Andreas Altmiks

Garmisch-Partenkirchen - Der Diakon, der 19 Jahre in der Gemeinde Partenkirchen aktiv war, arbeitet in Zukunft in Garmisch. Und er beginnt eine zweite Karriere. Er kümmert sich in der Diözese in Zukunft verstärkt um neugeweihte Diakone.

„Aus heiterem Himmel“, sagt Andreas Altmiks, „kam im vergangenen Frühjahr die Berufung. Erst war ich geschockt, meine Frau entsetzt, doch mittlerweile freue ich mich auf die neuen Aufgaben, obwohl sie beruflich eine totale Umstellung sind.“ Der vierfache Familienvater Altmiks (53), als hauptberuflicher Diakon seit 19 Jahren ein wichtiger Seelsorger im Pfarrverband Partenkirchen-Farchant-Oberau, wurde trotz dieser langen Tätigkeit in Partenkirchen von der Erzdiözese München-Freising zu einer völlig anderen Tätigkeit erhoben. Und das sogar mit einer zweigeteilten Aufgabe: Zum einen gehört er seit 1. Januar nicht mehr zu Partenkirchen, sondern dem Garmischer Pfarrverband Zugspitze an. Dort ist er unter Pfarrer Josef Konitzer nicht nur halbtags Diakon, sondern auch in dessen drei Pfarrgemeinden Garmisch, Burgrain und Grainau Vorstand der Kirchenstiftung, nachdem bekanntlich Pastoralreferent Peter Wirzberger in den Ruhestand gegangen ist.

Zum anderen kommt auf Altmiks nunmehr besonders hohe Verantwortung zu, denn das Ordinariat hat ihn überdies mit der neu geschaffenen Position des Leiters der Berufseinführung für neu geweihte Diakone betraut. „Für sie und ihren neuen Beruf bin ich in den ersten Jahren zuständig, denn offiziell dürfen sie dieses Amt erst dann übernehmen, wenn sie sich gemäß den kirchlichen Vorgaben drei bis vier Jahre in Beruf und Ehe bewährt haben.“

Ein zweigeteilter Diakon Altmiks also: halbtags in Garmisch tätig, halbtags in München. Als Vorstand der Kirchenstiftung und -verwaltung im Pfarrverband Zugspitze ist er neben seinem klerikalen Amt als Diakon vor allem zuständig für die Finanzen der Gotteshäuser und die drei kirchlichen Kindergärten Garmisch, Burgrain und Grainau mit insgesamt rund 50 Beschäftigten. „Vorgesetzter für so viele Leute zu sein, das ist für mich definitiv neu.“

Vor Partenkirchen war Altmiks mehrere Jahre schon in Bad Kohlgrub tätig, einem der ältesten Pfarrverbände dieser Diözese, der seinerzeit geführt wurde vom mittlerweile verstorbenen Pfarrer Axel Meulemann. „Seit ich im April des vergangenen Jahres im Ordinariat das Gespräch über die Veränderungen hatte und mir nach anfänglichem Widerstand deutlich wurde, ich komme nicht raus aus dieser Kiste, war es ein langsames Abschied nehmen von Partenkirchen“, beschreibt Altmiks seine Gefühle. „Nach dem ersten Schock, Partenkirchen, wo ich ja auch mit meiner Familie wohne, beruflich verlassen zu müssen, kann ich nur mit Hermann Hesse sagen „Allem Anfang wohnt ein Zauber inne’.“ Erfreulicherweise wünschten ihm viele Leute aus der Pfarrei alles Gute. „Einer hat gar gesagt: ,Nach Garmisch lassen wir Dich gehen, weiter nicht‘“.

Dass der Pfarrverband Partenkirchen so gut laufe, sagt Dekan Andreas Lackermeier, „liegt an unserem Seelsorgeteam und dabei maßgeblich an Diakon Altmiks. Seine Aufgabe war es unter anderem, die caritativen Mittel der Pfarrei verantwortungsbewusst zu verteilen“. Ihn zu ersetzen, werde nicht leicht werden. „Wir haben natürlich bei der Diözese einen Nachfolger beantragt. Ich hoffe, dass wir wenigtens den bald bekommen“.

Abschieds-Gottesdienst

Bei einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wird Diakon Andreas Altmiks am Samstag, 14. Januar, um 18 Uhr offiziell von der Pfarrei Partenkirchen verabschiedet. Anschließend findet im Pfarrheim ein Stehempfang statt.

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