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Ein attraktiver Arbeitsplatz für einen Touristiker sind die Ammergauer Alpen, hier die Brunnenkopfhäuser. Über 35 Bewerbungen gingen für die Stelle des künftigen Geschäftsführers ein.

Entscheidung bei den Ammergauer Alpen

Loth-Nachfolge: Die Würfel sind gefallen

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Oberammergau - Die Tourismusregion der Ammergauer Alpen hat einen neuen Chef: Wer das Rennen machte in der Nachfolge von Christian Loth, wird an diesem Mittwoch entschieden.

Auch für Insider überraschend,  hatte Loth Mitte Januar verkündet, nach fünf Jahren als Geschäftsführer zum 30. Juni abzutreten. Der 33-Jährige übernimmt bei den Ettaler Klosterbetrieben die neue Stelle eines Leiters Projektmanagement und Kommunikation; in dieser neuen Funktion soll er Pater Johannes Bauer, den Cellerar der Abtei, entlasten.

Die vakant gewordene Position im Tourismusverbund des Ammertals wurde anschließend umgehend ausgeschrieben. Über 35 Bewerbungen gingen ein, und das Rennen machte . . . . Noch wollen die Gesellschafter der Ammergauer Alpen in Person der sechs Bürgermeister „die Katze nicht aus dem Sack lassen“. Arno Nunn, Rathauschef von Oberammergau, der den Vertrag mit dem künftigen Ammergauer-Alpen-Chef ausgehandelt hat, befindet sich derzeit in Urlaub. Zusammen mit seinen Kollegen hat er noch vereinbart, dass der Neue nun am Mittwoch, 6. April, im Rahmen eines Pressegesprächs präsentiert werden soll. Vorher soll nichts nach außen dringen.

Nach einer Vorauswahl der eingegangenen Bewerbungen blieben sechs Kandidaten übrig, die vor den Gesellschaftern je eine Stunde Gelegenheit hatten, sich ins rechte Licht zu rücken; darunter war auch eine Frau. Auf zwei Tage verteilt ging diese Finalrunde über die Bühne. Am zweiten Tag war es dann ausgerechnet der letzte Anwärter, der am meisten überzeugte. Dazu Bad Kohlgrubs Bürgermeister Karl-Heinz Reichert: „Bei ihm hat’s gleich geknallt. Wir haben die Köpfe zusammengesteckt und sind einhellig zu dem Urteil gekommen: Wenn einer die Arbeit von Christian Loth fortsetzen kann, dann er.“ Seine Persönlichkeit und seine Inhalte hätten auf Anhieb überzeugt. Die Gesellschafter hoffen, mit ihm ein ähnlich glückliches Händchen zu haben wie bei Loth.

Mit dem Namen des Auserwählten halten die Gesellschafter – noch – hinterm Berg. Wie die Tagblatt-Redaktion in Erfahrung brachte, soll er aus der Augsburger Gegend stammen und bisher eine führende Position eines Kurorts bekleidet haben. Noch-Geschäftsführer Christian Loth war übrigens in die Nachfolger-Suche nicht mit eingebunden.

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