Transport in luftiger Höhe: Die Stützen für die Materialbahn werden ans Wetterwandeck geflogen. foto: bzb

Neuer Sessellift auf der Zugspitze: Materialbahn am Wetterwandeck steht

Garmisch-Partenkirchen - Die ersten Zeichen, dass am Wetterwandeck auf der Zugspitze moderne Zeiten einkehren, sind mittlerweile schon von weitem zu sehen.

Wie Nadeln ragen die Stützen der Materialbahn empor, mit deren Hilfe im kommenden Sommer Deutschlands höchst gelegene Baustelle versorgt wird. „Das ist ein deutliches Signal, dass hier ein neuer Sessellift entsteht“, freut sich Peter Huber, technischer Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB). Dass dieses schon Ende September steht, liege vor allem am Einsatz seiner Mitarbeiter - „die sehr tüchtig waren“.

Die Vorbereitung für dieses 9,5-Millionen-Euro-Projekt, das ab der Saison 2012/13 zunächst 2200 Menschen pro Stunde auf rund 2500 Meter Höhe befördern soll, sind besser verlaufen, als erhofft. Neben dem Engagement der BZB-Kräfte schreibt Huber das auch dem Wetter zu: „Die geringe Schneelage im Frühjahr und die Bedingungen im August und September haben uns sehr geholfen.“

Zwei Sommer dauern die Arbeiten für die knapp 1600 Meter lange Sechser-Sessel-Anlage mit Wetterschutzhauben, die den Doppel-Schlepplift ersetzen soll. (tab)

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