Neues Wohngebiet in Farchant geht voran

Farchant - Mit dem neuen Wohngebiet in Farchant östlich der Zugspitzstraße bis zur Loisach geht es voran. Das Landratsamt hat keine Bedenken geäußert.

Nachdem der Gemeinderat den Bebauungsplan für das Gebiet östlich der Zugspitzstraße aufgestellt hatte, hatten Bürger und Träger der öffentlichen Belange die Möglichkeit, Stellung zu beziehen. Die Ergebnisse hat Architekt Hans Scheck im Bauausschuss vorgestellt.

„Es hat sich prinzipiell nichts an dem Bebauungsplan geändert“, sagt Scheck. Das Landratsamts sei mit dem Vorhaben durchaus einverstanden, meinte er. „Es begrüßt die verdichtete Bauweise sehr.“ So kamen von der Behörde auch weniger Bedenken als vielmehr Anregungen. Und die waren meist formeller Natur.

Einen Einwand gab es jedoch: Die Kommune muss einen Flächenausgleich schaffen. Christian Hornsteiner, Geschäftsführender Beamter, hatte hierfür bereits ein Lösung erarbeitet: Für eine 1200 Quadratmeter große Fichten-Kultur zahlt Farchant zehn Jahre lang den Ausgleich.

Die Deutsche Bahn wies auf Lärmschutzmaßnahmen hin, da die Bewohner durch die Eisenbahnlinie gestört werden könnten. Das Wasserwirtschaftsamt forderte geeignete Abwassermaßnahmen aufgrund der Nähe zur Loisach und des relativ hohen Grundwasserspiegels.

Private Eigentümer in der Nachbarschaft zum Neubaugebiet möchten die Parkplätze an der Loisach behalten, da in diesem Viertel relativ wenig Stellplätze vorhanden sind.

Aufgrund der Einwendungen konnte die Gemeinderäte keinen Satzungs-, sondern nur einen Abwägungsbeschluss fassen. Der ergänzte Plan muss nochmals für zwei Wochen öffentlich ausgelegt werden.

Julia Pawlovsky

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