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Einmaliges Flair: Der Direktor des Marshall-Centers, Keith W. Dayton (2. v. l.) und seine Frau Carol heißen (v. r.) den Vorsitzenden des Volkstrachtenvereins Garmisch, Christian Ruf, und Kommandant Hans Jais vom Gebirgsschützenbataillon Werdenfells willkommen.

Neujahrsempfang: Bürgermeister ruft zu Zusammenhalt auf

Garmisch-Partenkirchen - Der Marktgemeinderat Garmisch-Partenkirchen hat in diesem Jahr richtungsweisende Entscheidungen zu treffen. Das kündigte Bürgermeister Thomas Schmid am Mittwochabend an.

Die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften sowie die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018: Zwei große Ereignisse haben in der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen dem Jahr 2011 den Stempel aufgedrückt. Gerade um die Olympia-Bewerbung hat es kontroverse Diskussionen gegeben. Wie über viele Themen im Ort. Bürgermeister Thomas Schmid hält sie für wichtig. In diesem Jahr, 2012, hat der Gemeinderat zukunftsweisende – und diskussionswürdige – Entscheidungen zu treffen. Über das Kongresszentrum, um nur ein Beispiel von Schmid zu nennen. Schmid rief die Bürger beim gemeinsamen Neujahrsempfang mit dem George C. Marshall European Center for Security Studies am Mittwochabend deshalb zu Zusammenhalt auf: „Sehen Sie mit mir und dem Gemeinderat die neuen Projekte nicht als Bedrohung, sondern sehen Sie sie als Chance zur Entwicklung für sich selbst und für den Ort. Dann wird es ein gutes Jahr.“

Von einem „Jahr vieler Unsicherheiten“ sprach der Direktor des Marshall-Centers, Keith W. Dayton, in seiner Rede. Er blickt mit Sorge auf den Bundeshaushalt in den USA und die Einschnitte.

Als beständig in unsicheren Zeiten für die mehr als 250 Mitarbeiter würdigte Dayton die „starke und großherzige Unterstützung der wunderbaren Marktgemeinde“. Im vergangenen Jahr hätten beide Seiten „die deutsch-amerikanische Verbindung neu belebt, und sie sie jetzt stärker als je zuvor“. (matt)

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