Kamera der Zukunft: Durch die neuen 3D-Bilder bekommen Fernsehzuschauer das Gefühl, die Skispringer fliegen direkt auf sie zu. foto: Andreas Berghaus/Sony

Neujahrsspringen in 3D

Garmisch-Partenkirchen - Es ist ein Novum: Erstmals filmte eine Kamera das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen in 3D. Der Sprung in ein ganz neues Fernseh-Erlebnis.

Mit 25 Fernseh- und einer Hubschrauberkamera ist das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen live in die ganze Welt ausgestrahlt worden. Still und heimlich vollzog sich am Rand der Veranstaltung bereits der nächste Schritt in eine neue Fernseh-Dimension: durch den Einsatz einer fest installierten 3D-Kamera. Das Ergebnis sahen die Journalisten und geladenen Gäste während des Wettkampfes im Pressezentrum und im VIP-Zelt.

+++ Aktuelles zum Neujahrsspringen 2020 in Garmisch-Partenkirchen: Das Event findet statt - dank Schneekanonen und Lastern.

Realisiert wurde das Projekt durch eine Kooperation des Bayerischen Rundfunks (BR) mit der Firma Sony. Die Idee, die neue Technik beim Skispringen zu erproben, hatte BR-Produktions- und Technik-Direktor Herbert Tillmann: „Nach dem Erfolg mit 3D-Aufzeichnungen bei der Fußball-WM in Südafrika haben wir noch im Sommer beim Skiclub Partenkirchen angefragt, ob Interesse besteht.“ Es bestand Interesse.

Verantwortlich für die Produktionsentwicklung sind Georg Beyer und Andreas Berghaus. Statt 25 Kameras wie bisher, würden laut Berghaus in 3D-Technik fünf gut positionierte Geräte ausreichen. Spektakulär könne er sich Aufnahmen vorstellen, wenn die Springer auf den Fernsehzuschauer zufliegen.

Der Demo-Film über das Neujahrsspringen ist eine Weltpremiere. Manager Beyer verspricht, das Ergebnis medienwirksam für den SCP in Garmisch-Partenkirchen zu präsentieren.

Andreas Röder

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