Nach Drohungen von München

Neujahrsspringen: Keine zusätzlichen Polizeikräfte wegen Terrorgefahr

München/Garmisch-Partenkirchen - Heute ist die Sicherheitslage in Garmisch-Partenkirchen im Fokus: Für das traditionelle Neujahrsspringen werden nach den Terror-Warnungen in München keine zusätzlichen Kräfte abgezogen.

Braucht Garmisch-Partenkirchen mehr Schutz vor Anschlägen?

Das hatte sich die Gemeinde bereits vor einigen Wochen gefragt und sich für ein Mehr an Sicherheit ausgesprochen

. Bei Großveranstaltungen wie dem traditionellen Neujahrsspringen (Beginn der Übertragung: 13.45 Uhr) auf der Olympiaschanze gilt ohnehin seit Jahren höchste Alarmbereitschaft. Doch haben die

Terrorwarnungen in München am Silvesterabend

Auswirkungen auf das Sicherheitskonzept?

"Nein", sagt eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Nachfrage unserer Zeitung. "Wir haben viel Personal vor Ort, es gibt aktuell keine konkreten Hinweise auf geplante Anschläge und die Sicherheitsvorkehrungen für diese Veranstaltung sind ohnehin schon hoch." Zusätzliches Personal sei zum einen nicht vorhanden, zum anderen aber auch nicht nötig. 

Das heißt nicht, dass die Polizei in Südbayern nicht nach wie vor in Alarmbereitschaft ist. Doch die Besucher des Neujahrsspringens dürfen sich sicher fühlen. 

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Für Geschwister soll’s billiger werden
Es war die Stunde der Formulierungskünstler und – fast klar – eine Rechtsanwältin hat gesiegt. Die Frage ist nur, ob das auch vorhalten wird. Als es in der Sitzung des …
Für Geschwister soll’s billiger werden
Nach Ski-Sturz querschnittsgelähmter Niko kämpft sich zurück
Ein Sturz beim Training im Kaunertal hat Nikolai Sommers Leben verändert. Für immer: Der 16-Jährige, der als Nachwuchstalent des Deutschen Skiverbands galt, ist …
Nach Ski-Sturz querschnittsgelähmter Niko kämpft sich zurück
Kommunaler Wohnungsbau: Gemeinde gibt Gas
Die Marktgemeinde Murnau macht ernst mit dem kommunalen Wohnungsbau am Längenfeldweg: Jetzt wurde als erster Schritt der Architektenwettbewerb dazu auf den Weg gebracht.
Kommunaler Wohnungsbau: Gemeinde gibt Gas
Symbolischer Akt gegen Rassismus
Tatsächlich war Adolf Hitler noch bis 2017 Ehrenbürger von Mittenwald. War. Denn mit einem symbolischen Akt haben sich die heutigen Lokalpolitiker von dem Beschluss des …
Symbolischer Akt gegen Rassismus

Kommentare