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Sie sagen wieder: nein! Mitglieder des Bündnisses NOLympia bei einer Protestaktion vor dem Münchner Rathaus im Zuge der Bewerbung für die Winterspiele 2018.

NOlympia kündigt Widerstand an

Olympia 2022: Bürger werden gefragt

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Garmisch-Partenkirchen - „Stuttgart 21“, der Flughafen „BER“ – und „Olympia 2022“. Das Bündnis NOlympia sieht das finanzielle Risiko für die Steuerzahler bei der Bewerbung für die Winterspiele in einer Reihe mit den Vorhaben in Stuttgart und Berlin.

Auch deshalb kündigt Sprecher Axel Doering erneut „entschiedenen Widerstand“ gegen eine zweite Kandidatur von München, Garmisch-Partenkirchen, dem Berchtesgadener Land und neuerdings wohl Ruhpolding an. Am Mittwochabend hat der Marktgemeinderat Garmisch-Partenkirchen unterdessen einstimmig beschlossen, die Bürger am 10. November entscheiden zu lassen.

„Leider wurde in Garmisch-Partenkirchen offenbar vergessen, welche tiefen Gräben zwischen der Bevölkerung das mehr als unglückliche Vorgehen der Bewerbungsgesellschaft 2018 aufgerissen hatte“, erinnert Doering in einer eineinhalbseitigen Pressemitteilung. Statt dessen dränge die Politik noch vor einer Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes in dieses Abenteuer. „Haben diese Politiker auch vergessen, dass bei der letzten, blamabel gescheiterten Bewerbung von ,München 2018‘ keine der ursprünglichen Versprechungen eingehalten wurden, nicht einmal die Finanzierung der Bewerbung durch Sponsoren, die die Grundlage der Gemeinderatsbeschlüsse war?“, fragt der NOlympia-Vertreter. „Der größte Sponsor war und wird der Steuerzahler sein.“

Er sieht auch diesmal nicht „den Hauch einer Chance auf Realisierung“ der Versprechen von Bürgermeister Thomas Schmid (CSB), dass der Markt den Planern klare Vorgaben machen werde, und des Positionspapiers der örtlichen CSU, die die Bürger über das „Ob und Wie“ der Spiele entscheiden lassen will. Denn der Gastgebervertrag mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) entmündige und kneble die Kommunen und ihre Bürger „auf sittenwidrige Art und Weise“.

Als Warnung sieht Doering auch den Stillstand beim Bau des Kramertunnels und bei den Planungen für den Wanktunnel. „Im Gefolge einer hemmungslosen Olympia-Euphorie hofft man nun offenbar wieder, jede Planung und damit jeden Unsinn und jede Scheußlichkeit durchsetzen zu können.“ (matt)

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