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Land unter am Startplatz des König-Ludwig-Laufs in Oberammergau

Wärme und Wasser statt weißer Pracht

44. König-Ludwig-Lauf in Oberammergau abgesagt

Oberammergau - Der schlimmste Fall ist eingetreten: Ein massiver Wärme-Einbruch hat zur Absage des traditionellen Volksskilanglaufs "Auf König Ludwigs Spuren" in Oberammergau geführt.

Für den Wettkampf am bevorstehenden Wochenende 6./7. Februar, der 1968 zum ersten Mal stattfand, hatten bereits 3400 Teilnehmer aus 37 Nationen gemeldet. Nach einer Besichtigung am Startplatz in Ettal entschied sich das Organisationskomitee, den Lauf abzusagen. Vorsitzender Hans Reicherl: "Für uns ist der schlimmste Fall eingetreten. Die Pistenbedingungen sowie die Wetter- und Temperaturprognosen für die kommenden Tage ließen keine andere Entscheidung zu. Es tut uns sehr leid." Sein Vize Marc Schauberger ergänzt: "Nach dem Regen und dem Föhneinbruch in der vergangenen Nacht steht das Areal in Ettal teilweise kniehoch unter Wasser. So schwer es uns auch fällt: Lieber eine saubere Absage als wenn die Langläufer dann im Dreck laufen müssten." 

Immenser wirtschaftlicher Schaden 

Der wirtschaftliche Schaden, der durch die Absage entsteht, sei nach Angaben des OK immens, könne aber zum momentanen Zeitpunkt nicht näher beziffert werden. Der Verantwortlichen des König-Ludwig-Laufs haben in den Laufbestimmungen festgelegt, dass bereits angemeldete Teilnehmer eine Erstattung ihres Startgelds in Höhe von 50 Prozent erhalten. Voraussetzung dafür sei, dass sich die Sportler gemäß den Anmeldebedingungen angemeldet hätten. Die Rückzahlung kann nur vom 8. Februar bis 31. Mai geltend gemacht werden - anschließend nicht mehr. Außerdem kann die Erstattung in diesem Zeitraum nur auf der Homepage mit den dort bereitgestellten Formularen geltend gemacht werden (www.Koenig-Ludwig-Lauf.com).


Ludwig Hutter  

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