Aus für deutschen Reisekonzern Thomas Cook

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Im Rathaus-Foyer steht der Info-Term inal in Unterammergau: Ammergauer-Alpen-Chef Florian Hoffrohne mit Tourismus-Mitarbeiterin Nicoletta Mitterer.

24-Stunden-Infoterminals in allen sechs Gemeinden der Ammergauer Alpen installiert

Kinderleichte Quartiersuche mit dem Finger

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Toller Service: In den Ammergauer-Alpen-Orten bekommen Urlauber viele Infos künftig über einen 24-Stunden-Terminal.

Unterammergau – Die Zeiten, als in den kleinen Fremdenverkehrsorten die früheren „Verkehrsämter“ noch täglich mit Mitarbeitern besetzt waren und dies vor- und nachmittags, gehören auch in der Region schon seit längerem der Vergangenheit an. Heute (seit 18 Jahren) gibt es die Ammergauer Alpen mit der Zentrale und dem Sitz in Oberammergau. Manche Tourist-Infos (Unterammergau, Saulgrub, Ettal) sind nur noch stundenweise besetzt.

Der Nachteil, dass den Gästen dann oft ein Ansprechpartner vor Ort fehlt, kann jetzt wirksam und zeitgemäß kompensiert werden – mit Informations-Terminals in allen sechs Gemeinden. Dort erfahren Gäste (fast) alles, was sie über ihre Urlaubsregion wissen wollen. Florian Hoffrohne, Geschäftsführer der Ammergauer Alpen, ist jedenfalls begeistert: „Das sind wahre Wunderkisten, die kinderleicht zu bedienen sind und die dem Gast eine Fülle von Infos bieten.“ Was an Know-How dahinter steckt, lässt der Preis erahnen: Rund 135 000 Euro haben sämtliche sechs Terminals gekostet, inklusive fünf Jahre Software-Pflege seitens des Anbieters. Abzuziehen ist ein ordentlicher Zuschuss, denn 70 Prozent der Anschaffung trägt die Regierung von Oberbayern. Hoffrohne: „Die Abwicklung des Antrags war sehr unkompliziert, wir freuen uns natürlich über die hohe Förderung.“

Nicht nur freie Quartiere werden künftig in Ettal, Unter- und Oberammergau, Saulgrub, Bad Bayersoien und Bad Kohlgrub mit einem „Fingerwischen“ bzw. dem Berühren der Oberfläche angezeigt. Das Gerät kann noch viel mehr. Es liefert umfassende Informationen über Touren (Mountain- und E-Bike, Wandern), Gastgeber, Gaststätten, Veranstaltungen, Webcams, Sehenswürdigkeiten, Gemeinden, Gewerbe, Vereine, Rathaus-Wegweiser und – das Wichtigste im Urlaub, das Wetter.

Auch der Einzelhandel ist vertreten, derzeit mit 39 Geschäften. Florian Hoffrohne: „Voraussetzung ist natürlich, dass die Besitzer entsprechend Daten liefern, nur dann sind sie auf den Terminals gut vertreten.“ Die Geräte verfügen auch jeweils über einen QR-Code, mittels dem die Nutzer Darstellungen wie etwa eine Mountain-Bike-Tour auf das eigene Handy herunterladen können. Ein entscheidender Vorteil der Terminals ist die Tatsache, dass sie 24 Stunden Tag und Nacht Infos liefern. Entwickelt wurde das System von der Feratel Media Technologies GmbH. In der Fachsprache wird der Terminal übrigens auch E-Kiosk genannt. Nur: Hinterm Tresen steht dann aber nicht mehr Tante Emma, sondern der (unsichtbare) Onkel Software. Sprechen kann er leider nicht . . .

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